Bauherr & Versicherungen: Risiken beim Hausbau richtig versichern

Frankfurt/Main (dapd). Ein Paket spezieller Versicherungen hilft, Risiken beim Hausbau weitgehend auszuschalten. Die wichtigsten vier Bauversicherungen sind für jeden Bauherren erschwinglich und garantieren den notwendigen Rundumschutz.

Bauherren-Haftpflichtversicherung: Eine normale private Haftpflichtversicherung springt in der Regel nur bei Bauvorhaben mit einem finanziellen Volumen von maximal 50.000 Euro ein. Wer dagegen ein Haus neu baut, sollte direkt nach dem Grundstückserwerb eine Bauherren-Haftpflichtversicherung für die gesamte Bausumme mit einer Risikodeckung von mindestens drei Millionen Euro abschließen. Berechtigte Schadenersatzansprüche Dritter werden dann von der Versicherung übernommen. Sie trägt auch eventuelle Anwalts-, Sachverständigen- und Prozesskosten.

Bauleistungsversicherung: Sie deckt Schäden an dem noch nicht fertiggestellten Bauobjekt ab. Dazu zählen Sturm- und andere Wetterschäden, Diebstahl und Vandalismus.

Feuer-Rohbauversicherung: Der Rohbau kann auch durch Feuer, Blitzschlag oder Explosionen schwer beschädigt oder gar zerstört werden. Solche Schäden übernimmt die Feuer-Rohbauversicherung. Wer rechtzeitig eine Wohngebäudeversicherung abschließt, braucht sie meist nicht.

Bauhelfer-Unfallversicherung: Damit Bauhelfer bei einem Unfall nicht zum Sozialfall werden, tritt automatisch ein Unfallschutz über die Bauhelfer-Unfallversicherung der Bau-Berufsgenossenschaft ein, sobald sie auf der Baustelle aktiv werden. Dafür muss der Bauherr allerdings nachträglich für jede geleistete Arbeitsstunde einen Versicherungsbeitrag von etwa 1,50 bis 2 Euro bezahlen.

(Quelle: ING-DiBa)

dapd.djn/mwo/