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Betongold 2019: Immobilienblase oder sichere Kapitalanlage?


Während klassische Spareinlagen derzeit kaum mehr die Chance bereithalten, attraktive Renditen zu erzielen, gestaltet sich die Situation am Immobilienmarkt gänzlich anders. Dort freuten sich die Eigentümer seit dem Jahr 2015 über eine Wertsteigerung von durchschnittlich 11 Prozent. Doch handelt es sich um eine Blase, die 2019 platzen könnte oder kann von einer langfristig sicheren Geldanlage gesprochen werden?

Eigentum oder Mietobjekt?


Zunächst stellt sich bei der Betrachtung der Angebote die Frage, welche Nutzung für die Immobilie vorgesehen ist. Wer sich dazu entschließt, in Wohneigentum zu investieren, blickt damit der Möglichkeit entgegen, sich von steigenden Mieten unabhängig zu machen. Nun muss nicht mehr für alle Zeiten ein großer Teil des Einkommens dafür aufgewendet werden, für das „Wohnrecht“ zu zahlen.

Noch stärker wird der Bezug zur Kapitalanlage, wenn auch die Einordnung als Mietobjekt ins Spiel gebracht wird. Wer dazu in der Lage ist, Wohnungen am hart umkämpften Immobilienmarkt anzubieten, kann sich über laufende Einkünfte freuen. Ein Teil des Geldes kann zu Beginn dazu verwendet werden, die Finanzierung des Objekts zu decken. Langfristig ist es nach dem Abzahlen der Hypothek möglich, sich voll und ganz auf den Aufbau von Vermögen zu konzentrieren.

Attraktive Zinsen weiter verfügbar


Wer sich aktuell für den Kauf oder Bau einer Immobilie entscheidet, macht dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund der niedrigen Zinsen. Der historisch niedrige Leitzins hält weiter an und bietet die Gelegenheit, die Kosten der Finanzierung deutlich zu senken. Im Rahmen eines normalen Bauvorhabens bietet sich gar die Möglichkeit, einen hohen vierstelligen Betrag zu sparen, der ansonsten an die Bank gegangen wäre.

Wer Ausschau nach der passenden Baufirma hält, bekommt zudem ein sehr gutes Verhältnis von Preis und Leistung. Im Bereich des Massivbaus konnte dies etwa das Unternehmen HausCompagnie überzeugend vermitteln. Hier ist ein besonders großer Vorteil, dass der Bauherr erst nach der Fertigstellung der Immobilie bezahlen muss, was einen massiven Finanzierungsvorteil mit sich bringt.

Durch Sachwerte zum Inflationsschutz

Doch wie groß ist die Gefahr, dass es sich bei der aktuellen Entwicklung allein um eine Blase handelt? Dem ist vor allem die Nachfrage am Markt entgegenzusetzen. Das Bedürfnis der Menschen, möglichst zentral und komfortabel zu wohnen, wird in den nächsten Jahren nicht geringer werden. Die starke Nachfrage könnte deshalb bereits ausreichen, um eine Erosion der Preise am Markt zu verhindern und den positiven Kurs der letzten Jahre weiter zu stützen.

Wer sich für die Investition in Immobilien entscheidet, zieht noch einen weiteren wichtigen Vorteil auf die eigene Seite. Denn im Gegensatz zu den Geldanlagen, die aktuell nur noch geringe Renditen mit sich bringen, sind Sachwerte dazu in der Lage, die schleichende Entwertung im Rahmen der Inflation auszugleichen, so das Handelsblatt. Es kann aus diesem Grund durchaus ratsam sein, sich dafür zu entscheiden, einen Teil des Vermögens in Immobilien zu investieren.

Zukünftige Investitionen möglich machen


Natürlich scheint es aus heutiger Perspektive besonders attraktiv zu sein, bereits vor Jahren in Immobilien investiert zu haben. Doch der Blick zurück zeigt meist keine neuen Handlungsoptionen auf, da damals schlichtweg nicht das notwendige Eigenkapital verfügbar war. Angebracht ist es stattdessen, den Blick in die Zukunft schweifen zu lassen. Sollte es heute noch nicht gelingen, das notwendige Kapital für das ersehnte Domizil auf die Seite zu schaffen, so muss dies nicht das Ende aller Bemühungen bedeuten. Stattdessen kann mit einem Bausparvertrag dafür Sorge getragen werden, dass sich die niedrigen Bauzinsen für die nächsten Jahre konservieren lassen.