Die kommunale Wasserversorgung in Deutschland in sechs Daten

– Jeder Bundesbürger zahlt bei einem durchschnittlichen täglichen Trinkwasserverbrauch von rund 125 Litern im Schnitt 84 Euro pro Jahr.

– Der durchschnittliche Verbrauch von Haushalten und Kleingewerben schwankt indes bundesweit erheblich. Während in Sachsen im Schnitt 85,3 Liter pro Jahr anfallen, sind es in Schleswig-Holstein 143 Liter.

– Die Kosten für das Wasser hängen nur zu einem Fünftel vom tatsächlichen Verbrauch ab. 80 Prozent dagegen fallen für die Bereitstellung an.

– Zwischen 2005 und 2008 stiegen die Preise für die Wasserversorgung bundesweit um durchschnittlich 3,4 Prozent. Im selben Zeitraum erhöhten sich die Lebenshaltungskosten um 6,6 Prozent.

– Rund sieben Prozent des Trinkwassers gehen jährlich im öffentlichen Netz verloren. Insgesamt kommt es zu weniger als 10 Schadensfällen je 100 Kilometer Leitung.

– Die VKU-Unternehmen haben 2008 mit rund 3530 Kubikmeter Wasser und etwa 1160 Kubikmeter Abwasser zur Versorgung beigetragen.

(Quelle: VKU)

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