Energieverbrauch durch gute Wärmedämmung reduzieren: Durch undichte Rollladenkästen geht viel Energie verloren

Frankfurt/Main (dapd). Ungedämmte Rollladenkästen sind ein Schwachpunkt im Haus. „Jeder Quadratmeter ungedämmter Rollladenkasten verursacht einen Energieverbrauch von cirka 20 Liter Heizöl oder 20 Kubikmeter Erdgas im Jahr“, sagt Werner Eicke-Hennig, Leiter der Hessischen Energiespar-Aktion. Ältere Rollladenkästen bieten kaum Wärmeschutz und werden im Winter von der kalten Außenluft durchströmt. Die Dämmwirkung der Kastenwand entspricht etwa einem Isolierglasfenster aus den 1980er Jahren. Nur eine fünf bis acht Millimeter dünne Sperrholz- oder Vollholzschicht trennt den Außen- vom Innenbereich.

Wer Energie sparen und das Wohnklima verbessern will, sollte die Fensterkästen auswechseln, am besten im Zuge einer Fenstererneuerung. Geeignet sind zum Beispiel Vorbaurollladenkästen, die eine gute Wärmedämmung gewährleisten und sich der Fassade gut anpassen. Möglich ist auch der Einbau eines Einschubrollladenkastens in den großen Altkasten. Denn die neuen Rollladen benötigen aufgewickelt nicht mehr den gesamten Raum eines Altkastens.

Sollen die Altkästen weiter genutzt werden, empfiehlt es sich, sie gut abzudichten, zum Beispiel mit Dichtbändern. Sind diese zu dick, kann auch Silikon in den Klappenfalz eingespritzt werden. Mit zugeschnittenen Dämmstoffstreifen für die Platte, den Kastenboden und die Kastendecke kann der Wärmeschutz verbessert werden.

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