Finanzen: Kapitalanleger kaufen Immobilien lieber in der Stadt

Berlin/München (dapd). Mehr als die Hälfte aller Kapitalanleger bevorzugen beim Immobilienkauf Wohneigentum in städtischen Lagen. Das zeigt eine Umfrage des Kreditvermittlers Interhyp und des Internetportals ImmobilienScout24, für die 1.590 Interessenten von Kaufimmobilien befragt wurden.

Danach sucht mehr als jeder zweite Kapitalanleger (52 Prozent) derzeit nach einem passenden Investment gezielt in städtischen Lagen. Weitere 40 Prozent präferieren den Speckgürtel in Stadtnähe. Nur acht Prozent wollen in der Provinz in ein Haus oder eine Wohnung investieren.

Lediglich Käufer, die ihre Immobilie nach dem Kauf selbst bewohnen wollen, können dem Landleben etwas mehr abgewinnen. Für ein Haus auf dem Land fernab vom Stadtleben könnte sich immerhin jeder zehnte Selbstnutzer (zehn Prozent) begeistern. Der Großteil dieser Gruppe (53 Prozent) wünscht sich ein Eigenheim, das im Speckgürtel einer Stadt liegt. Etwa jeder Dritte (37 Prozent) sucht ebenfalls nach städtisch gelegenem Wohnraum.

„Städte punkten vor allem durch eine gut ausgebaute Infrastruktur sowie die Nähe zu Kultur und Arbeitgebern“, sagt Interhyp-Chef Michiel Goris. Das mache sie besonders für Kapitalanleger attraktiv: „Denn je beliebter die Wohngegend, desto einfacher die Vermietung.“

dapd.djn/mwo/mwa