Garten: Saft, Mus und Schnaps – was aus dem Streuobst wird

Berlin (dapd). Nach Schätzungen des Naturschutzbundes NABU gibt es in Deutschland noch etwas mehr als 300.000 Hektar Streuobstbestände. Verwertet werden aber beispielsweise Äpfel aus dem Streuobstbau regional sehr unterschiedlich. Rund 40 Prozent der Streuobstäpfel bundesweit gehen in Keltereien und werden zu Getränken verarbeitet. Das ergibt rund 240 bis 300 Millionen Liter im Jahr. 30 bis 40 Prozent der Streuobst-Äpfel nutzen die Privathaushalte zur Eigenverwertung. Rund zehn Prozent werden als Tafelobst vermarktet, je fünf Prozent werden zu Obstbränden beziehungsweise zu Sonderprodukten wie Mus und Dörrobst verarbeitet.

dapd/thi/esc