Gartenpavillon sollte GS-Siegel tragen und vor UV-Strahlen schützen

Köln (ddp). Gartenpavillons eignen sich nicht nur hervorragend für Feiern und Grillfeste im Garten. Sie bieten auch Schutz gegen Nieselregen und spenden an sonnigen Tagen Schatten. Doch beim Kauf eines Pavillons sollte auf das GS-Siegel für geprüfte Sicherheit geachtet werden, wie die Experten vom TÜV Rheinland raten. Dieses garantiere, dass der Pavillon von einem unabhängigen Dritten wie dem TÜV auf seine Sicherheit geprüft wurde.

Wer beim Aufbau mit scharfkantigen oder sich verhakenden Rohren zu kämpfen hat, die sich nur schwer oder gar nicht ineinander stecken lassen, sollte den Pavillon wieder umtauschen. Auch fehlerhafte Nähte und zu kurze Bodenverankerungen seien ein Zeichen für minderwertige Qualität, berichten die Experten weiter.

Um beim Aufbau keine böse Überraschung zu erleben, rät der TÜV, den Pavillon bereits im Geschäft einem Qualitätscheck zu unterziehen: So sollten die Stäbe mit Zahlen oder Buchstaben markiert sein, damit sich das tragbare Dach leichter auf- und abbauen lässt. Ratsam sei es auch, auf eine beschichtete Bespannung zu achten, damit man später nicht im Regen stehe. Um einen Sonnenbrand zu vermeiden, sei es zudem besser, einen Pavillon mit UV-Schutz zu kaufen.

Stimmen Material und Verarbeitung, lässt sich den Angaben nach der Pavillon innerhalb weniger Minuten aufbauen. Wer das tragbare Dach mit mindestens zwei Personen montiere, komme in der Regel schneller ans Ziel und vermeide Verletzungen. Als Standort empfehlen die Experten einen festen, glatten Untergrund. Beton sei aber nicht zwingend erforderlich. Beim Aufbau sollte darauf geachtet werden, dass die Plane weder reißt, noch zu wenig Spannungen besitzt, da sonst ein Windstoß den Pavillon leicht umwerfen kann.

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