Gegen Blitzschlag alle gefährdeten Stellen absichern

Berlin (ddp.djn). Blitze können enorme Schäden verursachen, vom Stromausfall bis zum Brand des Hauses. Deshalb rät der Verband Privater Bauherren (VPB) Hausbesitzern, neue Häuser gleich beim Bau mit Blitzschutzeinrichtungen zu sichern und Altbauten nachrüsten zu lassen.

Fachleute unterscheiden zwischen äußerem und innerem Blitzschutz. Zum äußeren Blitzschutz gehört die Sicherung der Gebäudehülle mit der korrekten Absicherung aller Einschlag gefährdeten Stellen. Das sind die jeweils höchsten Punkte des Daches, wie der First, der Schornstein, aber auch Gauben und Dachflächenfenster. Der innere Blitzschutz soll Funkenbildung und damit Brandgefahr im Haus verhindern, wie sie etwa durch Überspannungen entsteht, wenn der Blitz in die äußeren Schutzvorrichtungen einschlägt.

Wer eine Photovoltaik-Anlage plant, sollte laut VPB unbedingt auf ausreichenden Blitzschutz achten. Denn ragt die Anlage über die normale Dachfläche hinaus, muss unter Umständen ein Blitzschutzsystem eingebaut werden. Und wenn das Haus bereits eine Blitzschutzanlage hat, muss die Photovoltaikanlage in das bestehende System integriert und zusätzlich abgesichert werden.

Zusätzlich empfiehlt der VPB den Einbau eines Überspannungsschutzes. Denn wenn ein Blitz beispielsweise ein Haus in der Nachbarschaft oder ein Transformatorenhäuschen in der Nähe trifft, legt er meist die Stromversorgung der Umgebung lahm. Häufig werden bei solch extremen Spannungsschwankungen teure PCs, Fernseh- und Audiogeräte zerstört. Sowohl Blitz-, als auch Überspannungsschutz lassen sich auch beim Altbau problemlos nachrüsten.

ddp.djn/kaf/mwo