Im Winter sorgen Luftbefeuchter für optimales Parkettboden-Klima

Bad Honnef (ddp). Wer seinem Parkettboden Gutes tun will, sollte die Raumtemperatur bei 20 bis 22 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei 50 bis 60 Prozent halten. Gerade während der Wintermonate sorgten Luftbefeuchter trotz aufgedrehter Heizungen für ein optimales Raumklima, sagt der Vorsitzende des Verbandes der deutschen Parkettindustrie, Ralph Plessmann. Dabei müsse man darauf achten, die Behälter regelmäßig nachzufüllen, da das Wasser in aller Regel bereits nach wenigen Tagen verdunstet sei.

Für die Pflege des Parkettbodens kommt es aber nicht nur auf das Zimmerklima an, merkt Plessmann an. Ebenso wichtig sei es, den Bodenbelag regelmäßig und schonend zu reinigen. «Nur dann ist er dauerhaft vor Kratzern, Flecken oder Schmutz geschützt», sagt Plessmann. Die Oberfläche sollte entweder mit Lack versiegelt oder mit Öl oder Wachs behandelt werden.

Lack sei insbesondere gegen Schmutz und Feuchte zu empfehlen, wie sie etwa in Küche und Badezimmer vermehrt auftreten. Allerdings müsse beachtet werden, dass Lackversiegelungen vor Feuchte schützten, nicht aber vor Nässe. Deshalb dürften beim Reinigen keine Wasserlachen auf der Oberfläche zurückbleiben. Wer sich fürs Ölen entscheide, könne so relativ einfach einzelne stark benutzte Stellen, etwa im Bereich von Schreibtischen, nachölen, ohne die gesamte Fläche bearbeiten zu müssen.

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