Immobilienfinanzierung: Bei Immobilienreparaturen gibt es mehr als eine Finanzierungsoption

Mannheim (dapd). Reparaturen und Modernisierungsmaßnahmen am eigenen Haus gehen ins Geld, können aber nicht unbegrenzt aufgeschoben werden. Daher gilt es, zeitig entsprechende Rücklagen zu bilden. Reichen diese nicht aus, gibt es verschiedene Finanzierungsoptionen, die geprüft werden können. Kai Oppel vom Baugeldvermittler HypothekenDiscount rät, vor dem Gang zur Bank rechtzeitig Informationen einzuholen und verschiedene Möglichkeiten und Anbieter zu vergleichen.

Gerade im aktuellen Zinsumfeld, das von Leitzinserhöhungen und kaum vorhersehbaren Wirtschaftsentwicklungen bestimmt wird, müssten Immobilienbesitzer intensiver denn je vergleichen, da die Konditionen stark schwankten.

Ist das Objekt schuldenfrei, ist es Oppel zufolge möglich, die Immobilien einfach neu zu beleihen und ein zinsgünstiges Annuitätendarlehen aufzunehmen. „Ein solches Darlehen bietet sich für größere Modernisierungen ab einem Darlehensbetrag von 25.000 Euro an“, erklärt er.

Viele Banken böten inzwischen auch spezielle Modernisierungsdarlehen an. Diese Programme richteten sich bevorzugt an Bauherren, die eine energetische Sanierung planen oder in regenerative Energien investieren wollen.

Für Renovierungsarbeiten oder Umbauten bis zu einer Investitionssumme von 10.000 Euro, die keine energetischen Verbesserung mit sich bringen und auch sonst nicht förderfähig sind, bieten sich Ratenkredite an. Allerdings seien diese meist zwischen ein und drei Prozent teurer als spezielle Energiedarlehen für Immobilieneigentümer.

„Ein solcher Kreditvertrag muss nicht immer mit der Bank geschlossen werden. Zum Teil bieten auch Fachhandel und Baumärkte interessante Finanzierungen an“, sagt Oppel. Er verweist auch auf zinsgünstige Darlehen und Tilgungszuschüsse der staatlichen Bankengruppe KfW.

dapd.djn/mwo/mwa