Lage, Bauweise und Zustand entscheiden über Immobilien-Kaufpreis

München (ddp.djn). Der Verkauf einer Immobilie ist ungleich schwieriger als die Veräußerung eines Autos. Nach Angaben von Experten spielen bei der Preisermittlung von Immobilien deutlich mehr komplexe Faktoren eine Rolle als bei Fahrzeugen, wo meistens ein Vergleich von Modell, Baujahr und Laufleistung genügt, um einen realistischen Preis zu ermitteln.

Wichtigster Faktor bei der Wertermittlung bleibt die Lage, so die Immobilienvermittler. Aber auch die Infrastruktur spiele eine wichtige Rolle – oberstes Kriterium sei dabei der öffentliche Nahverkehr.

«Die größten Fehler machen Besitzer, wenn sie eigene Präferenzen überbewerten», sagt PlanetHome-Vorstand Robert Anzenberger. Viele Eigentümer gingen davon aus, dass die Individualität ihrer Immobilie den Wert steigere. Tatsächlich seien aber klassisch geschnittene Wohnungen in der Regel gefragter als verwinkelte. Helle, moderne und gut renovierte Wohnungen mit viel Platz lägen in der Gunst der Interessenten ganz vorn, sagt Anzenberger. Zudem lasse sich ein gut saniertes, energieeffizientes Eigenheim zu deutlich besseren Preisen verkaufen als ein Haus mit Sanierungs- und Renovierungsstau.

ddp.djn/mwo/rab