Fertighaus - Bild: Huf Haus Modell ART3 green[r]evolution

Moderne Fertighäuser

Das moderne Fertighaus – Gute Perspektiven auch im neuen Jahr

Trends müssen nicht kurzlebig sein. Wenn Produkte sich stets erneuern, innovative Ideen zulassen und sich zusammen mit den Kunden entwickeln, so ist dies die beste Voraussetzung für Langlebigkeit. Fertighäuser erfreuen sich schon lange hoher Beliebtheit und liegen trotzdem noch immer voll im Trend. Kein Wunder, denn sie bestechen durch ihre kurze Bauzeit, die hervorragenden Wärmedämmung sowie die optimale Qualität der Bauausführung. Dabei muss der persönliche Geschmack nicht vernachlässigt werden – im Gegenteil! Der Traum vom eigenen Haus kann sich in einem überschaubaren Zeitraum erfüllen. Bauherren haben die Wahl unter zahlreichen klassischen und modernen Stilrichtungen: Vom rustikalen Landhaus, der modernen Stadtvilla oder dem Holzblockhaus bis zum durchgestylten Designer-Bungalow.

Eins, zwei, Haus fertig – Fertighausbau schlüsselfertig

Fertighaus Huf Haus Modell ART3 green[r]evolution

Fertighaus Huf Haus Modell ART3 green[r]evolution. Der Hersteller ist bekannt für Fertighäuser nach modernen Standards und zeigt das ein Fertighaus alles andere als langweilig sein muss.

Schnell und schlüsselfertig – zwei Faktoren, die beim Fertighausbau Hand in Hand spielen. Es gibt keine schnellere und einfachere Art, um den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen, denn hier werden die Einzelteile industriell vorgefertigt und anschließend direkt auf der Baustelle zusammengesetzt.
Doch mit der einfachen Abhandlung fangen viele Fragen erst an: Reicht der Platz im offenen Wohn-Ess-Bereich aus, sind Kinderzimmer und Wellness-Bad geräumig genug und lässt sich im Flur noch Raum einsparen? Es lassen sich alle Wohnwünsche erfüllen – von der Frühstücksbar bis zum Wellness-Bad mit Sauna und Whirlpool. Raffinierte, kompakte Architektur schafft viel Raum – selbst auf kleinen Grundflächen.
Inspirationen gibt es viele: In Musterhausparks können oft vollmöblierte Fertighäuser unterschiedlicher Hersteller besichtigt werden. Allein im Fertighauscenter in Mannheim stehen über 40 Musterhäuser auf 30.000 Quadratmetern parat, um getestet und geprüft zu werden. In den „begehbaren Bauplänen“ der Häuser kann der neue Wohnraum also bereits erlebt werden, ehe gebaut wird. Insgesamt können in ganz Deutschland laut Bundesverband Deutscher Fertigbau rund 620 Musterhäuser besichtigt werden. Da steht schnell fest, ob das Wunschhaus den eigenen Ansprüchen entgegen kommt oder Änderungen notwendig sind – immerhin sind Fertighäuser individuelle Maßanfertigungen.

Drei Ausbaustufen bieten Fertighausbauer an

Die Katze im Sack? Nicht bei Fertighäusern. Abgesehen von der individuellen Note und Optik werden Fertighäuser von beinahe jeder Fachfirma in drei verschiedenen Ausbaustufen angeboten. Hintergrund sind hier neben der Individualität auch die Preisspannen, zwischen denen der zukünftige Hausbesitzer wählen kann und soll.

Ausbaustufe 1: Das bezugs- oder schlüsselfertige Haus

Fertighaus - Bild: Huf Haus Modell ART6

Fertighaus – Bild: Huf Haus Modell ART6

Als erste Möglichkeit besteht die des schlüsselfertigen oder bezugsfertigen Hauses. Hier muss beachtet werden, dass dieser Begriff nicht geschützt ist. In der Regel bedeutet es, dass ein Unternehmer sämtliche Roh- und Innenausbauarbeiten erledigt – was nicht gleichbedeutend mit der Fertigstellung des Hauses ist. Man sollte also immer beachten, dass es keine allgemeingültige Definition für „schlüsselfertig“ gibt, daher ist gerade bei dieser Wahl ein Vergleichen der verschiedenen Anbieter wichtig. Die Unterschiede beginnen häufig bereits bei den notwendigen Versicherungen: Die Bauwesen-Versicherung ist bei manchen Anbietern bereits im Preis mit inbegriffen.
In der Kalkulation eines schlüsselfertigen Hauses sollten allerdings bestimmte Dinge wie Maler- und Fliesenarbeiten, Verlegung der Teppichböden oder die Bauendreinigung immer enthalten sein, zudem sollten die Häuser komplett ausgestattet sein mit beispielsweise Waschbecken, Armaturen oder Kindersicherungen auf den Steckdosen. Oft sind auch die Außenanlagen im Preis mit inbegriffen. Natürlich müssen alle Wünsche vor Baubeginn genau abgesprochen werden.

Ausbaustufe 2: Das Bausatzhaus – Innenausbau exklusive

Die zweite Ausbaustufe ist das Bausatzhaus (hier stellt der Hersteller alle Materialien und Bauteile als Bausatz bereit, Rohbau und Innenausbau müssen vom Bauherren selbst übernommen werden). Diese Variante wird überwiegend ausgesucht und geplant, wenn der Bauherr an Kosten sparen möchte – was bei einem hohen Anteil von Eigenleistungen natürlich gegeben ist. Denn bei dem Bausatzhaus werden alle benötigten Bauelemente meist etappenweise auf der Baustelle angeliefert. Für Häuser, die in dieser Art und Weise errichtet werden, kann man entweder Ziegel, verschiedene Steine oder Massivholz verwenden. Hersteller von Bausatzhäusern bieten oft fachliche Beratung und Betreuung an, damit auch der Fachfremde unter kundiger Anleitung ein Haus errichten kann. Natürlich darf der Hausbau sich nicht allzu kompliziert gestalten, daher bieten Hersteller Plansteine an, die entweder trocken oder mit Dünnmörtel verarbeitet werden.

Ausbaustufe 3: Das Ausbauhaus – Innenausbau exklusive

Fertighaus WeberHaus

Fertighaus WeberHaus

Bei der dritten Stufe handelt es sich um das so genannte Ausbauhaus, das gelegentlich auch als Mitbauhaus bezeichnet wird. Hier wird der Innenausbau ganz oder auch nur teilweise vom Bauherrn übernommen. Die großen Vorteile liegen in der Baufinanzierung, denn die geleistete Arbeit reduziert die zu zahlenden Baukosten. Hinsichtlich der Leistungen, die beim Ausbauhaus vom Hersteller erbracht werden müssen, gibt es keine Vorschriften, sondern einen relativ breiten Gestaltungsrahmen. Hier ist wichtig, dass vorher vertraglich abgesichert wird, welcher Arbeitsumfang in welchen Bereich fällt.

Natürlich muss der Besitzer stets den Zeitrahmen im Auge behalten – je umfangreicher das Projekt, desto länger die Ausbauphase. Doch auch beim Ausbauhaus wird noch einmal unterschieden, es gibt unterschiedliche Ausbaustufen. Das beginnt beim Rohbau und kann bei einem Haus aufhören, bei dem lediglich das Dachgeschoss selbst ausgebaut werden muss. Aber was muss der Bauherr auf jeden Fall nicht selbst machen?

Man kann davon ausgehen, dass ein Ausbauhaus diese Leistungen umfassen sollte: Auf die Kellerdecke wird ein Haus aufmontiert samt Wänden, eingedecktem Dach, fertiggestellter Dachuntersicht sowie Schornstein. Die Außenwände müssen wärmegedämmt sein, die Fassade fertig verputzt oder verkleidet. Ferner gehören zum üblichen Lieferbestandteil die fertig einmontierten Fenster samt Rolläden oder Schlagläden, die Haustür mit Schließanlage und die Tür zur Terrasse und Leerrohre für die elektrischen Leitungen. Rohre für Wasser-, Abwasser- und Gasanschlüsse sind vormontiert.
Insgesamt sollte der Bauherr, sofern Laie, seinem Können nicht übermäßig viel zutrauen, denn beispielsweise das Löten eines Kupferrohres verlangt solide Fachkenntnisse. Und wenn man daher einmal nicht weiter weiß? Seriöse Fachleute bieten eine Service-Hotline an.

Fertighäuser sind eine stabile Sache – Das Massivfertighaus

Wer nun an mangelnde Qualität oder gar fehlende Stabilität bei Fertighäusern denkt, liegt falsch. Seit einigen Jahren können Bauherren wählen, ob sie ihr zukünftiges Heim massiv oder in klassischer Holzbauweise errichten möchten. Die Bauteile eines Massivfertighauses bestehen beispielsweise aus Blähton oder aus Porenbeton. Blähton verfügt über ein sehr gutes Wärmespeichervermögen, ist atmungsaktiv und schafft dadurch ein angenehmes Raumklima, während Porenbeton ein guter Wärmedämmer und zudem sehr leicht ist. Durch die vielen Lufteinschlüsse nimmt er aber auch leicht Feuchtigkeit auf, so dass die Außenwände zusätzlich mit einer Isolierschicht versehen werden sollten. Das Massivfertighaus bietet die Vorteile beider Bauweisen: kurze Errichtungszeit, die Trocknungszeit eines gemauerten Massivhauses entfällt, da den Bauelementen Feuchtigkeit bereits bei der Fertigung in der Werkhalle entzogen wurde und auch der Innenausbau kann verhältnismäßig rasch beginnen. Zudem bietet ein Massivfertighaus eine hohe Energieeffizienz sowie einen guten Brand- und Schallschutz.

Fertighaus versus Massivhaus – Ansprüche an modernen Wohnraum

Fertighaus WeberHaus

Fertighaus WeberHaus

Neben der beschleunigten Bauphase (während ein Fertighaus in wenigen Tagen aufgebaut wird, kann es bei einem Massivhaus mehrere Monate dauern) gibt es weitere, deutliche Unterschiede zum Massivhaus: Ein Fertighaus wird in einem Werk und in einer trockenen und warmen Umgebung gefertigt. Dadurch ist die Passgenauigkeit höher als bei einem Massivhaus, denn dieses ist während der Bauphase der Witterung ausgesetzt, die mitunter hart sein kann. Zudem wird dieses in Nassbauweise errichtet und nötigt daher eine gewisse Zeit zum Trocknen, damit feuchte Stellen und letztlich Schimmelbildung vermieden werden.

Bei der Konstruktion der Fertighäuser wird immer Rücksicht auf Ansprüche an modernen Wohnraum genommen. So werden Energiesparvorgaben berücksichtigt. Letztlich ist das Fertighaus deutlich günstiger als das Massivhaus.
Bei allen Vorteilen ist es wichtig, dass nicht übertrieben an Materialien oder an der Beratung durch Fachleute gespart wird.

Doch auch den Massivhäusern muss einiges zugute gehalten werden: Sie bieten neben ihrer Beständigkeit durch den vorwiegenden Einsatz von besonders schweren und nicht brennbaren Materialien wie Kalksandstein und Beton besten Luftschallschutz, Trittschallschutz sowie eine gute Wärmespeicherung der Wände. Durch den Massivstein der Wände wird die Heizwärme gespeichert und kontinuierlich wieder an den Wohnraum abgegeben. Da sie im Wesentlichen aus Naturprodukten errichtet werden, kann Wasserdampf absorbiert und auch wieder abgeben werden.

Energiesparen mit Fertighäusern?

Fertighaus Gussek Bauhaus

Fertighaus Gussek Bauhaus

Wer auf diese Art des Hausbaus setzt, setzt auf Energiesparen, denn hier sind Möglichkeiten stets vorhanden. Fertighäuser sind seit langem Vorreiter in diesem Bereich, da sie eine besonders gut gedämmte Haushülle besitzen. Ob Solarheizung oder Holzpellets, Drei-Liter-Haus oder Passivhaus – hier punkten sie gegenüber Massivbauhäusern.

Viele Hersteller von modernen Fertighäusern haben die Bauweise ihrer Häuser so modifiziert, dass durch eine hohe Dämmung eine höhere Energieeffizienz erreicht werden kann.

Energiesparende Fertighäuser können mitunter die Nutzung von regenerativen Energien mit in das Hauskonzept einbeziehen. Das Energiesparen fängt bereits bei der Form des Bauobjektes an: Eine auf Kompaktheit ausgerichtete Bauweise kann dafür sorgen, dass weniger Wärme verloren geht, als es bei einem Haus mit vielen Vorsprüngen der Fall wäre. Weitere Faktoren sind, je nach Hausmodell, Erdwärmepumpen oder Lüftungsanlagen, durch die eine Wärmerückgewinnung erreicht wird.

Und der Preis des Fertighauses?

Da es unzählige Fertighausvarianten gibt, fächert sich natürlich auch die finanzielle Bandbreite enorm. Ein Fertighaus kann bereits für 100.000 Euro errichtet werden. Beim Ausbauhaus sowie beim Bausatzhaus sind durch die eigene „Muskelhypothek“ noch weitere Vergünstigungen möglich. Im unteren Preissegment kann man natürlich ein solides Haus mit exzellenter Wärmedämmung erwarten, aber dafür müssen Abstriche bei der Wohnfläche sowie bei Extras wie Einbauküche oder etwa Erker gemacht werden.
Wer nun jedoch denkt, dass Fertighäuser mit billigen Häusern gleichzusetzen seien, der irrt gewaltig, denn auch hier gibt es wahrhaftige Luxusvillen, in denen jedwede individuellen Wünsche eingebaut werden können: Egal ob Marmor, Granit, Wohnkeramik, Teppichboden oder Parkett, ein Traumbad mit vergoldeten Armaturen oder luxuriöser Wintergarten, ob Sauna oder eigener Fitnessraum – alles ist möglich. Wer in diesen Kategorien denkt, sollte sich auch Gedanken über die Sicherheitsaspekte seines Fertighauses machen. Ausgefeilte Technologie kann hier den Schlaf höchst geruhsam und das Eigentum geschützt sein lassen.

Wer nun Lust auf mehr bekommen hat, kann sich im Mannheimer Fertighauscenter oder aber in der Fertighausstellung Offenburg beraten und inspirieren lassen. Namhafte Unternehmen wie beispielsweise Massa Haus, Bien-Zenker, Elk, FingerHaus, Hanse Haus, Rensch-Haus, Liapor Massivhaus oder Weber Haus entführen in die faszinierende Welt der Fertighäuser.
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erschienen immo-magazin 5/2012

Bildquellen siehe Gallerie: