Staat zahlt Zuschuss für professionelle Baubegleitung

Berlin (ddp). Pfusch am Bau ist für den Laien oft schwer zu erkennen. Vor allem bei aufwendigen und teuren Arbeiten kann es deshalb sinnvoll sein, die Qualitätskontrolle in die Hände eines Sachverständigen zu legen. Bei der Sanierung einer Immobilie lassen sich dafür sogar Zuschüsse vom Staat abrufen, wie der Verband Privater Bauherren (VPB) berichtet.

Nach Angaben des VPB fördert der Bund die «Baubegleitung» im Rahmen seines KfW-Programms «Energieeffizient Sanieren». Die Zuschüsse werden als Sonderförderung während der Sanierungsphase gezahlt und betragen 50 Prozent der Kosten für die Baubegleitung, maximal 2000 Euro pro Antragsteller und Sanierungsobjekt.

Anträge stellen können die Eigentümer von selbst genutzten und vermieteten Wohngebäuden. Kein Geld gibt es dagegen bei der Sanierung von Ferien- und Wochenendhäusern. Die Baubegleitung kann den Angaben zufolge mit anderen Fördermitteln der KfW sowie mit verschiedenen Bund- und Länderprogrammen kombiniert werden.

Neben der Qualitätskontrolle übernimmt der Sachverständige beispielsweise die Beratung bei der detaillierten Planung von Lüftungs- oder Heizungsanlagen oder unterstützt bei der Auswertung von Angeboten. Bezuschusst wird ferner die Einweisung der Hausbesitzer in die Funktion und den Betrieb der neuen Heizungs- und Haustechnik.

Nähere Informationen finden Bauherren im neuen VPB-Ratgeber «Baubegleitung – Sanieren mit Fachverstand!». Er kann kostenlos auf der Website des Verbandes unter vpb.de (Rubrik «Services» / «Kostenlose Angebote») heruntergeladen werden.

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