Tagesgeld Konto – der Notgroschen für die Immobilie

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Durchrechnen von Tagesgeldzinsen lohnt sich – Grund sind die Zinsboni, die Neukunden erhalten.

Immobilienbesitzer, gleich, ob Vermieter oder Selbstnutzer, wissen, dass es immer zu unvorhergesehenen Ausgaben kommen kann. Bei einer Eigentumswohnung sind spontane Sonderumlagen eher selten, da es eines Beschlusses der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG), bedarf, zum anderen ein Konto für Instandhaltungsarbeiten besteht.

Theoretisch besteht also hier genügend Zeit, eine Sonderumlage nach Beschluss der Notwendigkeit entsprechend an zu sparen. Bequemer ist es jedoch, wenn diese bereits besteht und unerwartete Ausgaben keine üble Überraschung darstellen. Für den Eigennutzer gilt, wenn Handlungsbedarf besteht, beispielsweise durch lose Schindeln auf dem Dach oder eine defekte Heizungsanlage, dass er sofort handeln und – bezahlen muss.

Bausparvertrag oder Tagesgeld

Die Vertreter der Bausparkassen bewerben Bausparverträge gerne mit dem Titel „der Krankenschein für die Immobilie“. Fällt eine größere unerwartete Ausgabe an, bietet der Bausparvertrag den Vorteil, dass auch bei ausstehender Zuteilungsreife die notwendigen Gelder durch eine Zwischenfinanzierung erhältlich sind. Auf der anderen Seite wird niemand eine Immobilie erwerben, die risikobehaftet ist. Handelt es sich um ein älteres Gebäude zur Eigennutzung, sollte sich der Käufer darüber im Klaren sein, dass er früher oder später eine neue Heizung benötigt, und entsprechend das Eigenkapital um diese eiserne Reserve kürzt. Gleiches gilt für die Bedachung. Eine solide Kaufvorbereitung sieht auch die Begehung mit einem Gutachter voraus. Vor diesem Hintergrund sollte also genügend Zeit bestehen, in Ruhe ein finanzielles Polster für die Unwägbarkeiten der mittelfristigen Zukunft aufzubauen. Auch wenn ein Bausparvertrag notwendige Gelder unter Umständen schneller bereitstellt, als dies durch den Ansparvorgang beim Tagesgeld möglich ist, dürfen die Kosten für die Zwischenfinanzierung nicht unterschätzt werden.

Tagesgelder verzinsen besser als Bausparverträge

Trotz der anhaltenden Niedrigzinsphase rentieren viele Tagesgelder mindestens genauso gut, wie Bausparverträge, wie Tagesgeldvergleiche, beispielsweise auf www.tagesgeldzinsen.com, zeigen. Grund sind die Zinsboni, welche Neukunden auf ihre Einlage erhalten. Diese Zinsboni sind bekanntermaßen zeitlich begrenzt. Die schnelle und unkomplizierte Eröffnung eines Tagesgeldkontos sollte allerdings ein Anhaltspunkt dafür sein, nach Ablauf der Frist für den Bonus zum nächsten Anbieter zu wechseln. Tagesgeldkonten sind schnell eröffnet. Noch schneller inzwischen durch die immer weiter verbreitete Videoidentifikation des Antragstellers. Der Weg zur Post, um die Unterlagen im Rahmen des Post-Identverfahrens zu versenden, ist jetzt auch hinfällig geworden. Kontoinhaber sollten aber nicht vergessen, beim Wechsel des Tagesgeldanbieters die bestehende Bankverbindung komplett aufzulösen. Die Anbieter werben mit Neukundenkonditionen, wenn innerhalb der letzten sechs oder zwölf Monate keine Geschäftsverbindung bestand. Mit der vollständigen Kündigung des Tagesgeldkontos halten sich Immobilienbesitzer die Hintertüre offen, zu einem späteren Zeitpunkt erneut von den Bonusangeboten der bisherigen Bank zu profitieren. Das Tagesgeldkonto als eiserne Reserve sollte beim Immobilienerwerb so selbstverständlich sein, wie der Nachweis der Brandversicherung.