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Vitra Workbays

Seit den 1950er Jahren setzt die Schweizer Firma Vitra die Kraft guten Designs ein, um die Qualität von Wohnräumen, Büros und öffentlichen Einrichtungen nachhaltig zu verbessern.
Produkte und Konzepte werden in Zusammenarbeit mit kreativen und führenden Designern entwickelt, so wie bei „The Workbay Office“.

In der heutige Zeit werden Unternehmen zunehmend nach ihrer Bereitschaft beurteilt, ökologisch sozial und ökonomisch Verantwortung zu übernehmen. Für die Firma Vitra ist dies kein neuer Aspekt, sondern tief im Unternehmen verankerter Teil des Designverständnisses. Ökologisch bedeutet dies, dass der Nutzwert eines Möbelteils, seine Produktion, seine Verwendung und seine Entsorgung keinen Schaden verursachen. Anknüpfend an die Denktradition von Charles & Ray Eames, steht aber vor allem die Langlebigkeit der Produkte im Zentrum des Beitrags von Vitra zu einer nachhaltigen Entwicklung – kurzlebiges Styling steht und stand nie im Fokus. Am deutlichsten wird das an den Klassikern, die über viele Jahrzehnte aktuell und in Gebrauch bleiben, mehrmals den Besitzer wechseln und sogar immer wieder in Sammlungen landen.

Langlebige Produkte zu produzieren bedeutet für Vitra, der Produktion eine aufwendige Entwicklung voranzustellen, in der Materialien von möglichst hoher Qualität ausgewählt werden und in der die Produkte Tests zu bestehen haben, die 15 Jahre Benutzung simulieren. Bestandteile sollen einfach austauschbar sein und schlussendlich in einen Recycling-Kreislauf überführt werden können.

Vitra Workbay OfficeNachhaltige Entwicklung

Um eine nachhaltige Entwicklung umfassend in allen Teilbereichen des Unternehmens etablieren zu können, wurde bereits 1986 eine eigene hausinterne Arbeitsgruppe „Vitra und die Umwelt“ eingerichtet. Diese frühzeitige Initiative zeigt die intensiven Nachhaltigkeitsbemühungen auf und Vitra kann somit auf fast 30 Jahre interne und externe Audits zur Weiterentwicklung dieser Maßnahmen zurückblicken.

„Mit der Nachhaltigkeit ist es wie mit der Moral: Man soll sie leben, aber wenig darüber reden. Unsere Wurzeln im Design der Moderne machen den ersten Schritt einfach: Produkte, die alles Überflüssige weglassen und lange leben.“
Rolf Fehlbaum (Chairman Vitra)

Seit den 1950er Jahren setzt die schweizer Firma Vitra die Kraft guten Designs ein, um die Qualität von Wohnräumen, Büros und öffentlichen Einrichtungen nachhaltig zu verbessern.

„The Workbay Office“

Produkte und Konzepte werden in Zusammenarbeit mit kreativen und führenden Designern entwickelt, so wie bei „The Workbay Office“.

Mit der Installation „The Workbay Office“ zeigen Ronan und Erwan Bouroullec wie mit einem einfachen System aus Vlieswänden und horizontalen Ebenen eine komplette Arbeitsumgebung entstehen kann, die den aktuellen Anforderungen des Arbeitslebens gerecht wird und doch auf neuartige Weise Atmosphäre schafft. Seit 1999 führen die beiden Brüder als gleichberechtigte Partner ein Design-Studio in Paris und ihr Arbeitsgebiet reicht vom kleinen Gebrauchsgegenstand bis hin zu Architekturprojekten.

Ronan & Erwan Bouroullec haben mit Workbays ein organisches System aus Vlieswänden und Aluminiumprofilen entwickelt, das durch seine Rundungen die starren Planungsstrukturen von Büros aufbricht. Freistehende und kompakte Module bieten visuelle und auch akustisch abgeschirmte Rückzugsorte und atmosphärisch dichte Besprechungssituationen für bis zu vier Personen.

„Man darf nicht vergessen, dass sich die Bürowelt verändert und dass das Mobiliar länger da sein wird als manches Bürokonzept. Es muss also die Evolution mitmachen, anstatt ihr im Wege zu stehen“ erläutert Erwan Bouroullec.

Teambüros, Konferenzräume, Arbeitsplatz- und Besprechungsbereiche, Garderoben, Teeküchen und öffentliche Lounges – all diese Arbeitssituationen lassen sich mit wenigen Möbelelementen schaffen und bei Bedarf flexibel, schnell und auf einfache Weise wieder verändern. Die Variation von organischen Grundrissen, Raumgrößen und Wandhöhen lassen dabei eine neuartige, emotionale Bürolandschaft entstehen, die sich der üblichen Kategorisierung von Open Space oder Cubicle entzieht. Der Nutzer orientiert sich in der Topographie des Workbay Office wie in einer natürlichen Landschaft und wählt instinktiv die jeweilige Arbeitssituation von Offenheit, Rückzug oder Gemeinschaft aus. Dazu ergänzt Erwan Bouroullec: „Wir sind für einen Mix von Angeboten und Erlebnissen, die Büro-Arbeitern im Laufe ihres Arbeitstages bereitstehen.“

Vitra WorkbaysEin einfaches und multifunktionales Möbelsystem

Workbays bietet Büroplanern aber nicht nur ein einfaches und multifunktionales Möbelsystem – vielmehr bieten sie Mitarbeitern die Freiheit, ihren jeweiligen Aufgaben in geeigneten und frei konfigurierbaren Arbeitsumgebungen nachzugehen. Hierbei gibt es drei Planungsgruppen: Workbays Focus bieten Rückzugsmöglichkeiten für konzentriertes Arbeiten, Workbays Meet bieten Raum für Kommunikation und mit Workbays Space lassen sich Raum-in-Raum-Installationen für funktionale Einheiten wie Küchen, Druckerräume oder Ruhezonen bilden.

So werden mit Workbays Bereiche geschaffen, in die sich der Einzelne oder Gruppen aus der reinen Arbeitsplatzumgebung zurückziehen können, um einer bestimmten Tätigkeit nachzugehen. Die Nutzer finden dort jeweils vor, was sie brauchen: Arbeitsflächen, Sitzgelegenheiten und je nach Bedarf Stauraum und Elektrifizierung. Und auch die Notwendigkeit der Geräuschdämmung wurde ausreichend Rechnung getragen: Damit sind die Workbays ebenso Telefonkabine, Videokonferenz-Raum, Lese-Ecke oder Besprechungszimmer – ohne die Teilnehmer hinter verschlossene Türen zu verbannen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.vitra.com

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