Vor der Gewittersaison Blitz- und Überspannungsschutz nachrüsten

Berlin (ddp.djn). Eine Blitzschutzanlage auf dem Dach bietet Sicherheit auch bei starken Gewittern. Knapp 57 000 Blitze schlagen jährlich in Deutschland ein und verursachen zum Teil enorme Schäden, vom Stromausfall bis hin zum Brand des Hauses. Neue Häuser sollten deshalb gleich beim Bau mit Blitzschutzanlagen gesichert und Altbauten nachgerüstet werden, rät der Verband Privater Bauherren (VPB).

Technisch ist Blitzschutz kein Problem, so der VPB, vorausgesetzt, der beauftragte Handwerksbetrieb arbeitet sorgfältig und hält alle Vorschriften genau ein. Dazu gehört die korrekte Absicherung aller Einschlag gefährdeten Stellen. Das sind die jeweils höchsten Punkte des Daches, wie der First, der Schornstein, aber auch Gauben und Dachflächenfenster. Blitzschutzanlagen müssen immer diagonal übers Objekt geführt und an beiden Enden sorgfältig und ausreichend tief im Erdreich gegründet werden.

Aber selbst, wer sein Haus durch eine Anlage schützt, der ist noch nicht sicher vor den Auswirkungen eines Einschlags. Trifft der Blitz beispielsweise ein Haus in der Nachbarschaft oder ein Transformatorenhäuschen, so legt er meist die Stromversorgung der Umgebung lahm. Um dies zu vermeiden, empfiehlt der VPB seinen Bauherren beim neuen Haus den Einbau eines Überspannungsschutzes. Beides, Blitz- und Überspannungsschutz lassen sich auch in Altbauten problemlos nachrüsten.

ddp.djn/kaf/mwo