Wohnen & Gesundheit: Schimmelpilze Gefahr im Spätsommer besonders hoch

Berlin (dapd). Spätsommerwetter begünstigt Schimmel in der Wohnung. „Im Spätsommer und Frühherbst wird seltener gelüftet als im Hochsommer – und die Heizung läuft noch nicht. So setzt sich feuchte Luft leichter in der Wohnung fest, und Schimmel entsteht“, sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH. Richtiges Lüften sowie bewusstes Heizen in den Wintermonaten reichten häufig aus, um Schimmelbefall vorzubeugen.

Tipps zum richtigen Lüften und Heizen bietet co2online auf der Internetseite heizspiegel.de. Dort erfahren Mieter im Schwerpunkt „Schimmel“ auch, was sie aus rechtlicher Sicht wissen sollten, und was zu tun ist, wenn sich der Schimmel bereits zu Hause breitgemacht hat.

Loitz zufolge produziert eine vierköpfige Familie täglich beim Wohnen, unter anderem durch Duschen, Kochen, Wäschetrocknen und normale Atemluft, zwölf Liter Wasser. Bereits mit einfachen Regeln könne diese Feuchtigkeit aus der Wohnung verbannt werden: So sollten in Wohnräumen 20 Grad Celsius nicht dauerhaft unterschritten werden, Türen zwischen beheizten und nicht beheizten Räumen sollten geschlossen sein, und zweimal täglich sollten die Fenster für mindestens fünf Minuten ganz geöffnet werden (Stoßlüften).

dapd