EU beschließt verbesserte Ölbevorratung

Luxemburg/Berlin (ddp). Der EU-Energieministerrat hat am Freitag eine verbesserte Ölbevorratung der Mitgliedsländer beschlossen. Danach sollen erforderliche Öl-Mindestvorräte vorgehalten werden, die im Krisenfall aktiviert werden können.

Aus Sicht der Bundesregierung ist der Beschluss «ein gutes Signal» für die europäischen Verbraucher. Schon seit längerem habe sich die Bundesregierung dafür eingesetzt, die Öl-Verfügbarkeit besonders bei Heizöl und Kraftstoffen zu optimieren, sagte der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Jochen Homann. Die Beschlüsse dienten dazu, den Krisenmechanismus der EU zu verbessern und weiter an das Verfahren der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Krisenvorsorge anzupassen.

Zur ebenfalls im Rat diskutierten Energieeffizienz sagte Homann, Deutschland wolle eine Verbesserung der europaweiten Energieverbrauchskennzeichnung von Geräten. Dies sei «der Königsweg» für wirtschaftliches Handeln, ehrgeizige Klimaziele sowie sichere Versorgung. Wichtig seien auch europaweit höhere Gebäudestandards insbesondere bei Neubauten.

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