Start Aktuelles Versicherungen müssen vor Umzug rechtzeitig informiert werden

Versicherungen müssen vor Umzug rechtzeitig informiert werden

Hamburg (ddp). Wer umzieht, sollte vorab seine Versicherungen darüber informieren. «Nur so wird beispielsweise aus der Hausratversicherung ein Schutz für die alte wie für die neue Wohnung», gibt Lilo Blunck, Vorstandsvorsitzende des Bundes der Versicherten, zu bedenken. Damit der Versicherungsschutz für beide Wohnungen während einer Übergangszeit von zwei Monaten gewährleistet sei, müsse die künftige Adresse dem Versicherer bereits vor dem Umzug mitgeteilt werden.

Blunck weist darauf hin, dass zudem die neue Wohnfläche und ein gegebenenfalls geänderter Hausratswert angegeben werden müssen. Falls der Prämiensatz danach steige, könne der Versicherungsnehmer von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen.

Wichtig zu wissen sei außerdem, dass Umzugsspeditionen bei Schäden lediglich begrenzt hafteten. Um zu verhindern, dass ein etwaiger Schaden lediglich zum Teil ersetzt werde, müsse man eine Transportversicherung zum Neuwert abschließen. Wer den Umzug auf eigene Faust mit einem geliehenen Transporter bewerkstellige, solle daran denken, dass die Ladung während der Fahrt nicht versichert sei. Ausnahmen bestünden im Falle eines Fahrzeugbrands oder wenn der Umziehende an Leib und Leben bedroht oder ausgeraubt werde.

ddp/sae/esc

Newsletter mit Nachrichten, Infos und Aktionen rund um Haus und Wohnung.

Wir nehmen Datenschutz ernst. Alle Erklärungen und Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Beliebte Beiträge

Fassadenstuck – Das eigene Haus kreativ verschönern

Weltenbummler auf Kulturreise werden es kennen: Oft schaut man sich nicht nur die fremden Landschaften an, sondern wird auch in den Bann des...

Desinfektion gegen Viren (Coronavirus)

In vielen Drogeriemärkten wird verstärkt zu Desinfektionsgel wegen des sich verbreitenden SARS-CoV2 Virus (auch: COVID-19) gegriffen. Die bieten aber...

Wann ist eine Kündigung des Mietverhältnisses unwirksam?

Wer eine Kündigung seines Vermieters erhält, sollte Ruhe bewahren. Ein Mietverhältnis seitens des Vermieters kann in Deutschland zum Beispiel gekündigt werden, wenn...

Verdacht auf Steuerhinterziehung? Mietvertrag unter Angehörigen/Familie muss Fremdvergleich standhalten!

Ein Mietvertrag zwischen dem Sohn als Vermieter und der Mutter als Mieterin kann steuerlich nicht anerkannt werden, wenn er nicht so gestaltet wird, wie es unter Fremden üblich ist. Das geht aus einem Urteil des Finanzgerichts Berlin-Brandenburg hervor, wie die Bausparkasse Wüstenrot mitteilte (Aktenzeichen: 9 K 9009/08). Es kann sich demnach um einen Scheinvertrag mit dem Verdacht auf Steuerhinterziehung handeln. Lesen Sie auch mehr über die Die Tricks der Vermieter bei der Steuervermeidung ...

Wohnkosten nehmen ein Drittel des privaten Haushaltsbudgets ein

Die Wohnkosten nehmen in Deutschland heutzutage rund ein Drittel und ortsweise mehr des Einkommens in Anspruch. Für den Bereich Wohnen, Energie und Wohnungsinstandhaltung gaben...

Trinkwasser-Leitlinien sind verbindlich

Seit der im Jahr 2012 in Kraft getretenen Änderung der Trinkwasserverordnung gibt es verbindliche Regeln für die in den Leitungen verwendeten Materialien und Werkstoffe. Das...

Hausbesitzer sollten einen systematischen Frühjahrscheck vornehmen

Die Sonne bringt es an den Tag. Der lange und kalte Winter hat dem Haus arg zugesetzt. Darauf kann nicht nur eine grüne Algenschicht...

Liste erleichtert Suche nach dem günstigsten Heizungsableser

Die gemeinnützige Berliner Gesellschaft co2online informiert, dass deutsche Mieter 200 Millionen Euro jedes Jahr zu viel für den Service der Heizung Ablesefirmen zahlen. «Dass...