Winterbaustellen gut heizen und belüften

Berlin (dapd).  Mit modernen Baumaterialien können Häuser auch bei kühleren Temperaturen errichtet werden. Wer im Winter baut, sollte sich aber besonders vor Schimmelbefall schützen, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Denn Kälte und Feuchtigkeit sorgten häufig dafür, dass auf Winterbaustellen besonders leicht Schimmel entstehe.

Eines der Hauptprobleme in der kalten Jahreszeit sei es, dieBaustelle trocken zu bekommen. Wenn zum Beispiel Estrich aufgebrachtoder die Innenwände verputzt würden, entstehe im Haus vielFeuchtigkeit. Diese könne man nur durch konsequentes Heizen undLüften aus dem Haus bekommen. Weil die meisten Häuser in dieserBauphase noch keine funktionierende Heizung hätten, müsse elektrischgeheizt werden, auch wenn dies relativ teuer sei.

Laut VPB werde im Winter oft im Erdgeschoss und im ersten Stockverputzt und geheizt, während die Luke zum unausgebauten undungedämmten Dachgeschoss sperrangelweit offen stehe. Dies seiinsofern problematisch, da sich die Feuchtigkeit aus dem unterenBereich an den kühlen Dachsparren niederschlage und dort fürSchimmelbefall sorgen könne. Daher sollten Bauherren das Treppenlochzum unausgebauten Dach vor dem Ausbau der unteren Geschosseunbedingt schließen lassen.

Weitere Informationen gibt es beim Verband Privater Bauherrene.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Tel.: 030/2789010,E-Mail: info@vpb.de, Internet: vpb.de.

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