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Arbeitskleidung beim Heimwerken oder dem Hausbau

Oft besteht die Arbeitskleidung beim Heimwerken oder dem Hausbau lediglich aus alten Jeans und verblichenen T-Shirts. Das mag einen gewissen Charme versprühen, allerdings bestehen hier einige Probleme bezüglich der Sicherheit, von der Funktionalität ganz zu schweigen.

Ebenso gibt es neben dem Eigenschutz auch einen weiteren Grund, der für arbeitsgerechte Kleidung spricht. Das Stichwort lautet: Versicherungsschutz. Allein schon diese Vielzahl von Gründen sprechen dafür, sich mit richtiger Arbeitskleidung auszustatten. Zahlreiche Anbieter, wie beispielsweise Engelbert-Strauss  bieten auch für den Hausgebrauch die passende Arbeitskleidung.

Was ist die richtige Arbeitskleidung für den Eigengebrauch?

Arbeitskleidung bietet gegenüber abgetragener Alltagskleidung nicht nur höhere Sicherheit, sondern auch praktische Vorteile. Darunter fallen:

  • Viele Taschen und Fächer für Werkzeuge oder das Handy
  • Spezielle Taschen für den Zollstock und Zimmermannsbleistifte
  • Große Blasebalg-, Platten- und Reißverschlusstaschen
  • Gepolsterte Zonen bei üblicherweise besonders belasteten Stellen, schützen besser vor Abnutzung der Kleidung und unterstützen die natürlichen Bewegungen beim Handwerken

Hierdurch werden unnötige Wege vermieden und dadurch auch die Arbeit beschleunigt. Im ersten Moment denkt man gar nicht daran, aber auch das verringert das Unfallrisiko. Schließlich wird so Unruhe von der Baustelle genommen und Arbeitswege eingespart. Das liegt daran, dass nicht jeder die ganze Zeit rastlos herum läuft, um das passende Werkzeug zu holen.

Unfallrisiko verringern

Als Grundausstattung sollte für jeden vorhanden sein:

  • Lange Arbeitshose
  • Wetterfeste Jacke mit herausnehmbaren Fleece-Innenteil
  • Köchelhohe Schuhe/ Stiefel, am besten mit Stahlkappe
  • Atmungsaktive T-Shirts

Dabei sollte man sich eher nach dem Zwiebel-Prinzip kleiden. So können schnell die oberen Kleidungsstücke abgelegt werden, wenn einem mal doch zu warm wird. Dadurch hat man immer die optimale Kleidung am Mann. Zudem sollte die Kleidung eng anliegen. Dadurch vermeidet man hängen zu bleiben und ggf. zu stürzen oder die Kleidung zu beschädigen.

Besonders beim Hausbau oder der Renovierung sollte man eher auf Langehosen zurückgreifen. Natürlich kann es darin auch mal warm werden. Aber lieber schwitzt man ein wenig, als dass man sich die Knie aufschlägt oder anderweitig die Beine zerkratzt. Gerade das Verletzungsrisiko spielt bei Arbeiten am Eigenheim eine große Rolle. Dabei kommen nämlich oft Verwandte und Bekannte als Bauhelfer zum Einsatz. Neben den versicherungstechnischen Aspekten liegt einem Bauherrn deren Wohlbefinden besonders am Herzen.

Die Versicherungspflicht des Bauherren

Besonders bei größeren Renovierungsarbeiten am Haus oder dem Neubau müssen auch die Vorgaben der Bauherrenhaftpflichtversicherung beachtet werden. Hier kann der Versicherungsschutz für den Bauherrn und seine Helfer erlöschen, sofern nicht eine angemessene Sicherheitskleidung bei einem Unfall getragen wurde. Das gleiche gilt zum Beispiel auch für Arbeiten mit einer Motorsäge. Wird dabei nicht die passende schnittsichere Kleidung getragen, sieht es auch hier mit dem Versicherungsschutz äußerst düster aus. Zudem wird bei Arbeiten im Wald mit der Motorsäge eine entsprechende Ausbildung (Motorsägenschein) vorausgesetzt.

Spezielle Arbeitskleidung für spezielle Arbeiten

Natürlich hängt die Wahl der Arbeitskleidung auch von den auszuführenden Arbeiten ab. Während zum Beispiel bei Abbrucharbeiten in der Regel lediglich vor Staub geschützt werden muss, sieht das bei Schweißarbeiten und Arbeiten unter Spannung schon ganz anders aus. Beim Schweißen muss die Kleidung natürlich schwer entflammbar sein. Oft wird gerade beim Lichtbogenschweißen die UV-Belastung vergessen. Daher sollte die komplette Haut bedeckt sein, denn sonst ist ein äußerst schmerzhafter Sonnenbrand die Folge.

Bei Arbeiten unter Spannung steht wiederum der Schutz gegen die Gefahren eines elektrischen Lichtbogens im Vordergrund. Dabei muss auch an die Leitfähigkeit der Schuhe gedacht werden. Die Schuhe hierfür müssen besonders isoliert sein. Aber generell gilt hier für Laien sowieso: Finger weg! Arbeiten an Elektroinstallationen dürfen nur von fachkundigen und geschulten Personen durchgeführt werden. Die Gefahr durch Strom ist in den meisten Fällen nämlich nicht sichtbar.

Aber auch für diese speziellen Anforderungen bietet die richtige Kleidung mit dem entsprechendem Schutz. Besonders hierbei ist die Qualität der Kleidung von höchster Wichtigkeit, da der Schutz auch nach einigen Wäschen und der enormen Beanspruchung stand halten muss.

Fazit zur Arbeitskleidung

Nicht nur am Arbeitsplatz ist die Arbeitskleidung von größter Wichtigkeit. Auch für Hobbyarbeiten und Arbeiten am Haus bietet die Kleidung nicht nur Vorteile in Form von vielen Taschen und hoher Widerstandsfähigkeit, sondern auch den entsprechenden Schutz. Mit der richtigen Kleidung sind Sie auf der sicheren Seite und können auch so Verletzungen vermeiden.

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