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Fertigkeller: Fragen & Antworten

Ein Bauvorhaben ist immer eine große Sache, die mitunter viele Fragen aufwerfen kann. Die gängigsten Fragen rund um den Fertigkeller beantworten wir nachfolgend.

Welche Vorteile haben Fertigkeller?

Fertigkeller haben eine ganze Reihe von Vorteilen, die begründen, warum sich immer mehr Bauherren für einen Keller Marke „Fertigbau“ entscheiden. Mitunter sind diese Pluspunkte zu nennen:

  • Flexibilität: Fertigkeller sind keine Stangenware, sondern man kann sie recht flexibel an die Bedürfnisse und Vorstellungen der Bauherren anpassen
  • Planbarkeit: Sowohl in finanzieller als auch in zeitlicher Hinsicht ist der Bau eines Fertigkellers, insbesondere im direkten Vergleich zu einem Keller in Massivbauweise, frühzeitig und verlässlich planbar
  • Qualität: Die einzelnen Elemente des Fertigkellers werden im Werk unter optimalen Bedingungen angefertigt, sodass sie eine gleichbleibend hohe Qualität aufweisen
  • Schnelligkeit: Das Aufstellen des Fertigkellers nimmt nur wenige Tage in Anspruch, wodurch der anschließende Hausbau zügig beginnen kann

Was kostet ein Fertigkeller?

Pauschal kann man nicht sagen, welche Kosten mit dem Bau eines Fertigkellers einhergehen. Das liegt daran, dass eine Vielzahl von Faktoren, beispielsweise der Baugrund und die Ausstattung, den Preis beeinflusst. Deshalb muss man für gewöhnlich ein individuelles Angebot für den Einzelfall erstellen.

Wie lange dauert der Bau eines Fertigkellers?

Je nach Größe, Ausstattung und Ausführung dauert der Aufbau eines Fertigkellers unterschiedlich lange. Allerdings ist in jedem Fall mit einem Abschluss binnen einiger Werktage zu rechnen. Im Durchschnitt steht der brandneue Fertigkeller nach drei bis fünf Werktagen.

Wie gestaltet sich der Ablauf des Baus?

Liegt der Bauplan vor, produziert man die Elemente des geplanten Fertigkellers im Werk des Anbieters. Die „Bauteile“ beinhalten bereits alle gewünschten Öffnungen, etwa für Fenster und Türen. Lastwagen bringen die Elemente zur Baustelle, wo man sie mit einem Kran auf das Fundament aufstellt, sodass man vor Ort nur noch die Montage sowie das feste Eingießen mit Beton erledigen muss. Der große Anteil an Vorarbeit, der im Werk geleistet wird, erklärt, warum die Bauzeit von Fertigkellern so gering ausfällt.

Kann man Eigenleistung einbringen?

Von Eigenleistung ist die Rede, wenn der Bauherr bestimmte Arbeitsschritte beim Bau selbst übernimmt. Das geschieht meist mit der Absicht, die Gesamtkosten zu schmälern. Die meisten Anbieter ermöglichen ihren Kunden das Einbringen von Eigenleistung, wobei immer individuell abgewogen werden sollte, in welcher Form dies überhaupt sinnvoll ist. Schließlich benötigt man selbst für sehr simple Arbeiten eine gute Portion Geschick, Zeit und Knowhow. Bauherren ist deshalb dazu zu raten, sich die Sache mit der Eigenleistung gut zu überlegen und realistisch einzuschätzen, ob sie die jeweilige Leistung zeitlich und hinsichtlich der Kompetenzen wirklich zufriedenstellend erbringen können.

Wer ist für den Erdaushub verantwortlich?

Das kommt immer auf die konkrete Situation an. Manche Fertigbauunternehmen übernehmen den Erdaushub selbst, andere kümmern sich lediglich um die Beauftragung eines Dritten und wieder andere überlassen die Organisation des Erdaushubs den Bauherren. Oft werden alle drei Optionen angeboten, sodass der Bauherr frei wählen kann.

Können Fertigkeller nachträglich gedämmt werden?

Geht es um die Dämmung von innen, so ist ein nachträgliches Anbringen kein Problem. Anders sieht es mit der deutlich effektiveren Außendämmung aus: Diese nachzurüsten würde einen immensen Kosten- und Arbeitsaufwand darstellen, weshalb man sich vorab ausreichend Gedanken über die gewünschte Dämmung – auch auf lange Sicht – machen sollte.

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