Start Aktuelles Sanierung: Fassadendämmung nicht immer die beste Lösung

Sanierung: Fassadendämmung nicht immer die beste Lösung

Berlin (dapd). Besitzer von Altbauten sollten sich ein fundiertes Energie- und Sanierungsgutachten erstellen lassen, ehe sie Aufträge an Handwerker und Baufirmen herausgeben. Denn eine falsche Sanierung könne teuer werden und auch Schäden im Haus verursachen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB).

Soll das Haus rundum gedämmt werden, bewegen sich die Kosten einer umfassenden energetischen Sanierung zwischen 70.000 und 150.000 Euro, erläutert Harald Grüner, Bausachverständiger und Leiter des VPB-Büros in Ansbach.

Nicht immer sei die Fassadendämmung das Optimum, gibt Grüner zu bedenken. Es müsse nicht unbedingt die große, teure Lösung sein, wenn es ans Energiesparen geht. „Beim Altbau lassen sich viele Bauteile optimieren. Das reicht vom hydraulischen Abgleich über den Einbau einer neuen Pumpe, den Austausch des Brenners oder auch die Modernisierung der Fußbodenheizung, die nicht länger mit fossilen Brennstoffen betrieben wird, sondern beispielsweise mit Geothermie aus dem Flächenkollektor unter der Rasenfläche im Garten.“

Um Bauherren Hilfestellung bei der energetischen Sanierung zu geben, hat der VPB zwei neue Ratgeber ausgearbeitet, in denen die Probleme und Lösungsansätze erläutert werden. „Energieberatung im Altbau“ und „Energieberatung im Neubau“ können unter vpb.de heruntergeladen werden.

dapd.djn/kaf/mwo

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