Badezimmer: Vorwandinstallation lässt Raum für eigene Badgestaltung

Bonn (dapd). Badsanierungen kosten meist viel Zeit und sind mit Schmutz- und Lärmbelästigung verbunden. Eine Vorwandinstallation bietet eine wirtschaftliche und saubere Alternative, um sein individuelles Badezimmer zu realisieren, wie die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) berichtet. Es sei unnötig, Wände aufzustemmen, dies spare einen Arbeitsgang.

Mit einzelnen Vorbauten, die aus vormontierten Tragesystemen bestehen, lasse sich der Raum nach Belieben strukturieren und gestalten. Die in verschiedenen Abmessungen und Ausführungen verfügbaren Systeme haben bereits alle Ver- und Entsorgungsleitungen sowie Anschlüsse für Waschtisch, Dusche und WC installiert. Diese müssten dann sachgemäß in Wand oder Boden verschraubt und an das Wasser- und Abwassersystem angeschlossen werden, erläutern die Experten. Eine anschließende Dämmung und Verkleidung mit feuchtigkeitsresistenten Gipskartonplatten sowie die Verlegung von Fliesen, Tapeten oder Holz seien die letzten Schritte, bevor man die Sanitärobjekte montiert. Zudem entfalle die aufwendige Baukoordination, da nur noch ein Sanitärfachmann für die Installation benötigt werde.

Die Möglichkeit, die Sanitärobjekte unabhängig von den vorhandenen Wasseranschlüssen zu installieren biete Gestaltungsspielraum und eigne sich zum Beispiel für die Konstruktion von altersgerechten Bädern.

dapd/ebe/kat