Kübelpflanzen umtopfen

Veitshöchheim (ddp). Die Bayerische Gartenakademie empfiehlt für das Umtopfen von Kübelpflanzen folgendes Rezept: Zwei Drittel gute Blumenerde, die Rindenhumus und Ton enthält, werden mit einem Drittel Blähton oder Bimskies vermischt. Dazu gibt man pro Liter Erde zwei Gramm eines handelsüblichen Mehrnährstoffdüngers. Die so hergestellte Erde erfüllt zwei für die Pflanzen wichtige Bedingungen: Die Erde sackt nicht so schnell zusammen und überschüssiges Wasser kann gut ablaufen. Das ist besonders dann der Fall, wenn zusätzlich eine drei bis fünf Zentimeter dicke Lage Kies oder Tonscherben auf den Kübelboden geschichtet wird.

Zeit zum Umtopfen wird es, wenn sich der Ballen aus dem Pflanzgefäß drückt oder wenn die Erde verbraucht ist. Dann besteht der Ballen nur noch aus dem Wurzelgeflecht sowie Blähton oder Bimskies. Auch wenn der Topf im Verhältnis zur Pflanze zu klein erscheint, ist ein Umtopfen anzuraten. Für hohe Pflanzen sind Töpfe mit kleinen Grundflächen nicht geeignet, weil sie bei Wind zu leicht umfallen. Der beste Zeitpunkt für das Umpflanzen liegt im Frühjahr, wenn die Pflanzen ins Freie geräumt werden.

(Quelle: Bayerische Gartenakademie)

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