Vögel maßvoll füttern

Berlin (dapd). Eine geschlossene Schneedecke und Frost machen den Vögeln die Futtersuche schwer. Trotzdem sollten Tierfreunde sich mit dem Füttern zurückhalten. Denn Vögel seien als Wildtiere auf das jahreszeitlich wechselnde Futterangebot eingestellt, informiert der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Berlin. Verluste im Winter würden oft schon in der nächsten Brutzeit wieder ausgeglichen. Kämen aber Vogelarten wie die Kohlmeise dank menschlicher Hilfe vermehrt durch die kalte Jahreszeit, fänden Zugvögel wie der Trauerschnäpper und der Gartenrotschwanz bei der Rückkehr keine freien Nistplätze mehr vor.

Zudem rät die Naturschutz-Organisation von Vogelfutter ab, das Samen des Traubenkrauts (Ambrosia) enthält. Dieses sei für Menschen hoch allergen und breite sich derzeit aggressiv aus. Auch gesalzene oder gewürzte Essensreste dürften nicht verfüttert werden, da Vögel an ihnen sterben könnten.

dapd