Familienheim Karslruhe eG ausgezeichnet für Projekt „CarLoft®“

Familienheim Karlsruhe / Carloft(Berlin/Karlsruhe) – Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeichnete die Baugenossenschaft Familienheim Karlsruhe eG am Dienstag, 24. Mai, in Berlin beim Preis „Technikunterstütztes Wohnen – selbstbestimmt leben zuhause“ mit der Lobenden Anerkennung „Kreative Gebäudetechnik“ für das Projekt „Upper East Car Loft – Wohnen mit Komfort und Sicherheit“ aus. „Ein innovatives Liftsystem bringt das eigene Auto unmittelbar an die Wohnung und erleichtert vor allem älteren Menschen und Familien das Ein- und Ausladen“, so die Begründung.
Acht Unternehmen des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen erhielten für ihre herausragenden Leistungen einen Preis bzw. eine besondere Anerkennung. „Bei sinnvollen Verknüpfungen von technischer Unterstützung und wohnnahen Services – auch Vernetztes Wohnen genannt – sind die in den GdW-Verbänden organisierten Wohnungsunternehmen vorn dabei“, freute sich Axel Gedaschko, Präsident des GdW, anlässlich der Preisverleihung.

Familienheim Karlsruhe Carloft

Familienheim Karlsruhe Carloft

„In den kommenden Jahren wird der starke Anstieg des speziellen Wohnbedarfs älterer Menschen eine große Herausforderung für die Wohnungswirtschaft in Deutschland sein“, erklärte der GdW-Präsident. „Die Versorgung mit bedarfsgerechtem Wohnraum und sozialen Dienstleistungen zu bezahlbaren Mieten wird gerade vor dem Hintergrund schlechterer Einkommensverhältnisse der künftigen älteren Generationen eine zentrale Aufgabe, so Gedaschko. Dabei müsse es oberstes Ziel bleiben, den Menschen möglichst lange ein Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Die Wohnungsunternehmen des GdW engagieren sich stark auf diesem Gebiet. Schon heute sind rund fünf Prozent der GdW-Wohnungen barrierearm oder barrierefrei modernisiert. Das sind rund 300.000 Wohnungen und damit fast doppelt so viele wie noch in 2006. Der GdW fordert die Bundesregierung angesichts des wachsenden Bedarfs altersgerechter Wohnungen auf, die erforderlichen Bundesmittel für das KfW-Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ auch in Zukunft bereitzustellen und dieses Programm auf hohem Niveau fortzuführen.
Der GdW-Präsident hob hervor, dass technische Assistenzsysteme in Kombination mit sozialen Dienstleistungen den Menschen die beste Unterstützung geben. „Daher sollten künftig Krankenkassen telemedizinische Leistungen und Pflegekassen noch stärker bauliche und technische Anpassungen in der Wohnung finanzieren“, so Gedaschko.