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Schnelle Abhilfe bei hoher Stromrechnung

Das Ziel einer möglichst nachhaltigen, für die nächsten Jahre geltende, Senkung der Stromrechnung zu erreichen, lässt sich durch verschiedene Maßnahmen realisieren.

Dazu gehören neben den immer beliebter werdenden Anlagen zur regenerativen Energiegewinnung, wie Solaranlagen oder kleine Windkraftanlagen, natürlich auch der Wechsel des Energieanbieters.

Besonders effektiv ist es, einen Stromanbietervergleich durchführen und dann zu einem günstigen Stromtarif zu wechseln. Mit einem solchen Vergleich lässt sich der günstigste Anbieter für Strom in der Umgebung des Kunden finden. Außerdem erhält man einen Überblick über die sonstigen Konditionen des angebotenen Stromtarifs.

Wie funktioniert der Vergleich von Stromanbietern?

Für einen solchen Vergleich gibt es spezielle Vergleichsportale. Um den Vergleichsrechner nutzen zu können, sind nur wenige Angaben notwendig, nämlich:

  • Postleitzahl des Wohnortes
  • Anzahl der im Haushalt lebenden Personen
  • Stromverbrauch pro Jahr (in kWh)

Gibt man die entsprechenden Daten und Zahlen ein, sucht der Rechner automatisch nach den günstigsten Stromanbietern in der Umgebung des Suchenden. Neben dem monatlichen Preis (untergliedert in Grundkosten und Verbrauchskosten) zeigt der Vergleichsrechner bei jedem Anbieter noch weitere Details.

Eine sehr wichtige Zahl ist die Höhe der Stromkosten, die man bei einem Wechsel zum neuen Anbieter pro Jahr sparen würde. Neben den monatlich zu leistenden Kosten ist diese Angabe für viele Haushalte einer der Hauptgründe, warum sie den Stromanbieter wechseln. Bei einer Laufzeit von mehreren Jahren lassen sich häufig mittlere dreistellige Summen im Bereich Stromkosten sparen.

Aud den Anbieterseiten wird auch die Art der Stromerzeugung beschrieben, meistens handelt es sich um die Gewinnung durch Solaranlagen, Biogasanlagen oder mithilfe von Windkraft. Klickt man den jeweiligen Anbieter an, erhält man weitere Informationen, z. B. zur Vertragslaufzeit, der erzeugten und ins Netz eingespeisten Strommenge.

Größter Vorteil – unkomplizierter Wechsel online

Wurden Verträge mit Stromanbietern früher durch eine schriftliche Kündigung in die Wege geleitet, so funktioniert eine Kündigung heute sehr viel einfacher. Über das Vergleichsportal kann man unkompliziert einen Wechselantrag stellen. Dieser Antrag wird vom Vergleichsportal an den neuen Stromanbieter weitergeleitet.

Bei einem Online-Antrag bzw. Online-Tarif dauert es durchschnittlich 5 Tage, bis der neue Anbieter den Kunden kontaktiert und ihm die Vertragsunterlagen per E-Mail zukommen lässt. Andernfalls gehen die Unterlagen per Post an den Neukunden. Nach Abschluss des Vertrages vergehen in der Regel vier bis zehn Wochen bis zur Umstellung auf den neuen Versorger.

Länger dauert es nur, wenn der Kunde bei laufendem Vertrag kein Sonderkündigungsrecht hat, weil dann die Umstellung auf den neuen Stromanbieter erst nach Ablauf des Vertrags vorgenommen werden kann.

Worauf ist beim Wechsel des Stromanbieters zu achten?

Ziel eines Stromanbieterwechsels mithilfe eines Vergleichsrechners ist es, langfristig die Stromkosten zu senken. Ein Teilaspekt dieser Kostensenkung ist der sogenannte Neukundenbonus bzw. Sofortbonus.

Den Sofortbonus erhält man dann von den entsprechenden Stromanbietern als Einmalzahlung vier bis zwölf Wochen nach Lieferbeginn. Dies gilt allerdings nur, wenn der Kunde in den vergangenen sechs Monaten keinen Vertrag mit dem auszahlenden Unternehmen geschlossen hatte.

Im Gegensatz zum Sofortbonus wird der Neukundenbonus mit der ersten Rechnung für das erste Vertragsjahr verrechnet, man erhält also kein Geld auf sein Konto. Außerdem hat man auf den Neukundenbonus nur Anspruch, wenn man volle 12 Monate Strom vom auszahlenden Anbieter bezogen hat. Um den Bonus nicht zu verlieren, sollte man genau auf den Zeitpunkt achten, zu dem man den Stromanbieter wechselt.

Wichtiger Hinweis: Stromanbieter führen häufig eine Bonitätsprüfung durch, bevor sie einen Wechselantrag genehmigen. Falls der Kunde negative Schufa-Einträge bzw. einen negativen Score hat, kann es sein, dass der Antrag auf Wechsel des Stromanbieters abgelehnt wird.

Kündigung des aktuellen Vertrags durch den neuen Stromanbieter?

In den meisten Fällen bietet der Stromanbieter, zu dem man wechseln möchte, dem Neukunden an, seinen aktuellen Vertrag in seinem Namen zu kündigen, was dann natürlich Zeit spart. Dieses Angebot sollte man nur in den folgenden Fällen ablehnen:

  • wenn ein Sonderkündigungsrecht aufgrund einer Preiserhöhung besteht
  • wenn man vor einem Umzug steht
  • falls ein Laufzeitvertrag nur noch weniger als vier Wochen besteht

Liegt keiner dieser Fälle vor, kann man die Kündigung getrost dem neuen Stromanbieter überlassen. Kosten entstehen für diesen Service nicht. Bei jeder Kündigung laufender Stromverträge sollte man die vertraglich vereinbarten Kündigungsfristen beachten. So vermeidet man unnötige Verzögerungen beim Wechsel und Rechtsstreitigkeiten mit dem aktuellen Stromanbieter.

Vergleichsrechner nutzen – schnell und unkompliziert hohe Stromrechnungen senken

Hohe Energiekosten belasten zunehmend die Finanzsituation der Haushalte. Gerade für junge Singles, verdienstschwache Familien oder Ruheständler mit kleiner Rente kann ein Wechsel des Stromanbieters eine langfristige Entlastung bedeuten. Auch wenn die gesparten Beträge pro Jahr gering erscheinen, 40 oder 50 Euro sind für einkommensschwache Menschen viel Geld.

Der Vorteil liegt im überschaubaren Aufwand eines Stromtarifvergleichs, dem sehr einfachen Wechsel-Procedere und dem finanziellen Spielraum, der durch einen Wechsel des Stromanbieters langfristig entsteht. Mit regelmäßigen Vergleichen und einer klugen Wechselstrategie (nicht zu häufig und nur bei gegebenem Anlass sowie passenden Konditionen) kann man über Jahre hinaus seine Stromkosten senken.

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