Start Aktuelles Bei Überweisung der Miete eindeutigen Zahlungsgrund angeben

Bei Überweisung der Miete eindeutigen Zahlungsgrund angeben

ueberweisung mieteWer seine Miete per Überweisung oder Dauerauftrag überweist, sollte bei der Überweisung angeben, dass die Zahlung für den betreffenden Monat erfolgt. Dann hat der Vermieter nicht die Möglichkeit, eventuelle Gegenforderungen mit der Miete zu verrechnen. Darauf weist der Mieterverein zu Hamburg hin.

Verrechnung der Miete mit offenen Forderungen

Eine Verrechnung mit offenen Forderungen hätte zur Folge, dass der Mieter mit einem Teil der Miete in Rückstand gerät. Das kann zwar in der Regel nicht bis zur fristlosen Kündigung führen. Aber der Mieter muss sofort den ausstehenden Teil der Miete nachzahlen, um auf der sicheren Seite zu sein. Schaltet der Vermieter einen Anwalt ein, muss der Mieter für die Kosten aufkommen, die wegen seines Zahlungsverzuges entstehen.

Mietern, die die Miete per Dauerauftrag zahlen, rät der Mieterverein zu Hamburg, bei Erteilung des Auftrags als Zahlungszweck zu verfügen: «Miete Wohnung für laufenden Monat».

Die Tipps im Einzelnen:

  • Eindeutige Angabe des Zahlungszwecks bei Überweisung verhindert Verrechnung offener Forderungen
  • Die Verrechnung mit offenen Forderungen kann bedeuten, dass man in Zahlungsrückstand gerät
  • Bei der Überweisung der Miete den jeweiligen Monat beim Zahlungszweck angeben
  • Bei Überweisung per Dauerauftrag Formulierungen wie „Wohnungsmiete laufender Monat“ angeben
  • Ist nichts anderweitiges im Mietvertrag festgehalten, muss die Mietüberweisung spätestens am 3. des jeweiligen Monats auf dem Konto des Vermieters eingehen. Am 4. des Monats ist man ansonsten im „Verzug“, ohne dass es einer weiteren Mahnung bedarf

Fälligkeit der Mietüberweisung

Seit dem Jahr 2001 lautet die gesetzliche Regelung, dass Mieter die Miete zu Beginn des vereinbarten Mietzeitabschnitts -üblicherweise monatsweise- spätestens aber zum 3. Werktag zu bezahlen hat. Diese Regelung ist eine gesetzliche Fälligkeitsbestimmung, dass bedeutet, sofern nichts anderes im Vertrag steht, ist der Mieter automatisch am 4. Werktag des Monats mit der Mietzahlung im Verzug, ohne dass es einer Mahnung oder Aufforderung bedarf. Man sollte daher die Dauer der Überweisung einplanen, so dass die Miete am 3. des Monats auf dem Konto des Vermieters ist.

Newsletter mit Nachrichten, Infos und Aktionen rund um Haus und Wohnung.

Wir nehmen Datenschutz ernst. Alle Erklärungen und Hinweise finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Beliebte Beiträge

Hausbau: Richtige Heimvernetzung

Heimvernetzung von Anfang an richtig gemacht – was es beim Haus- und Umbau zu beachten gilt „Alexa, Licht an!“,...

Vielfältige Wandtattoos für zuhause

Das eigene Zuhause ist für die meisten Menschen ein wichtiger Rückzugsort, um sich vom Stress des Alltagslebens zu erholen. Deshalb spielen die...

Nachhaltig Leben: Einrichten mit Massivholz

Das Thema Nachhaltigkeit ist in allen Lebensbereichen präsent. Auch die Innenarchitektur sucht zunehmend nach zeitgemäßen wie umweltbewussten Optionen. Massivholz ist dabei bereits...

Wohnzimmer und seine Bedeutung

Die Bedeutung des Wohnzimmers und wie es zum Dreh- und Angelpunkt des Lebens wird Das Wort Wohnzimmer selbst ist...

Immobilienverkauf im Alter

Emotionen vs. praktische Überlegungen zum Verkauf der Immobilie im Alter. Rund um den Renteneinritt klopft das Eigenheim mit einer...

Vögel im Winter richtig füttern – Nistkästen können hängen bleiben

Mit dem richtigen Futter an richtiger Stelle lassen sich im Winter im Garten viele heimische Vögel beobachten. Das klassische Futterhäuschen ist dabei...

Terrasse richtig vor Wind und Wetter schützen

Wind- und Wetterschutz sind bei der Terrasse ein ganzjähriges Thema. Besonders wichtig ist jedoch, die Terrasse winterfest zu machen, wenn im nächsten...

Immobilienverkauf mit Immobilienmakler in Karlsruhe.

Eine Immobilie zu verkaufen, das ist eine komplexe und große Aufgabe. Denn bei einem Immobilienverkauf kommt es auf viele Faktoren an. Lohnt...