Start Aktuelles Einrichtungstrends 2019: Diese Messeneuheiten sind angesagt

Einrichtungstrends 2019: Diese Messeneuheiten sind angesagt

Auf Kölner Möbelmesse imm cologne gab es im Januar erste Einblicke in die Einrichtungstrends 2019. Gemütlichkeit ist das große Thema dieses Jahres, das sich in Verbindung mit modernsten Smart-Home-Technologien präsentiert. Zudem findet man altbekannte Möbel in neuen Kombinationen wieder. Der auffälligste Retro-Trend: Die 1970er-Jahre sind zurück.

Holz, Metall und Stein

Holz, Metall und Stein sind die Trendmaterialien 2019. Holz erfreut sich schon lange besonderer Beliebtheit, denn es wirkt wohnlich und ist vielseitig einsetzbar. 2019 sind vor allem ungeschliffene Holzmöbel in. Jute und Rattan werden ebenfalls häufiger in den Wohnungen zu finden sein. Weiterhin liegen Metallelemente im Trend. Meist in warmen Farben sind sie künftig nicht nur als Tischbeine oder Sofafüße zu finden, sondern werden zunehmend beispielsweise bei Lampen oder als Wanddekoration eingesetzt. Auch Stein ist ein Material, das wir 2019 häufiger zu sehen bekommen werden – es tritt bei der Inneneinrichtung oft als exklusiver Begleiter von Holz oder Metall auf.

Ungewöhnliche Kombinationen lassen Raumgrenzen verschwimmen

Wohntrends bilden ein Stück weit auch gesellschaftliche Trends ab – Kreativität und Individualität scheinen sich derzeit in ihnen widerzuspiegeln. Neu in 2019 ist die Kombination unterschiedlichster Stile und Funktionen. Esstische aus Massivholz beispielsweise, die es bei spezialisierten Onlineshops in vielen Varianten gibt, zählen zu den beliebten Klassikern unter den Holzmöbeln. Zwar sind sie nach wie vor für eine rustikale Einrichtung im Landhausstil beliebt, werden in diesem Jahr aber auch zum Beispiel mit modernen Bürostühlen kombiniert. So kann ein Esstisch zum Arbeitstisch werden und umgekehrt – das bricht die übliche Trennung zwischen einzelnen Räumen und ihren jeweiligen Funktionen auf. Der gemütliche Ohrensessel könnte demnach 2019 auch im Büro zu finden sein.

„Highlighter“ ziehen die Blicke auf sich

Ebenfalls im Trend liegt die Betonung einzelner Möbelstücke, die im Raum die Aufmerksamkeit auf sich ziehen, sogenannte Highlighter. Während Stauraum – möglichst modular – unauffällig in den Raum integriert wird, werden diese Möbelstücke umso stärker in Szene gesetzt. Häufig ist es ein Sessel, ein kleineres Sofa oder ein Vintage- oder Designerstück. Sideboards, Konsolen und Vitrinen zählen ebenfalls zu den beliebten Hinguckern. Viele Möbelstücke kommen im Stil der 1970er-Jahre daher – mit den bekannten geschwungenen Formen. Im Fokus liegen 2019 auch Wohntextilien, die ebenfalls für Gemütlichkeit sorgen.

Smart-Home-Technologien auf dem Vormarsch

Smart-Home-Technologien dürfen derzeit auch auf Möbelmessen natürlich nicht fehlen. In Zeiten der voranschreitenden Digitalisierung werden die intelligenten Alltagshelfer immer beliebter; und die Trends der Technikmesse CES in Las Vegas finden inzwischen zügig den Weg in die Wohnungen der Verbraucher – dabei stehen Smart-Home-Lösungen für Temperaturregelung, Licht, Sicherheit und Entertainment im Vordergrund. Die drei großen Antreiber sind Google (Home und Assistant), Apple (Siri und HomeKit) sowie Amazon (Alexa und Echo). Sprachassistenten werden in immer mehr Geräte eingebaut; und vor allem Küchengeräte wie Backofen, Kühlschrank und Waschmaschine werden mit intelligenten Zusatzfunktionen ausgestattet.

Wohntrends der Zukunft

Die Studie Wohntrends 2035 des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sieht in Zukunft vor allem zwei Strömungen: Kommunikative, häusliche und anspruchsvolle Wohnkonzepte einerseits, die für eine finanzstarke Käuferschicht infrage kommen, sowie funktionale und bescheidene Konzepte auf der anderen Seite für Konsumenten mit weniger Kaufkraft. Smart-Home-Geräte, die derzeit viel Aufmerksamkeit erhalten, werden in Zukunft zur Grundausstattung jeder Wohnung gehören. Dazu werden Wohnlichkeit und Wohlfühlen weiterhin zentrale Punkte bei der Einrichtung bleiben – die Mischung aus Gemütlichkeit und Hightech ist also gekommen um zu bleiben.

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