Insekten besuchen sommerblühende Stauden gerne

Bonn (ddp). In der zweiten Jahreshälfte sind viele Wiesen abgemäht und der Blütenreichtum der einheimischen Flora lässt nach. Dann werden sommer- und herbstblühende Stauden im Garten von Insekten gerne als Nahrungsquelle angenommen, wie der Bund deutscher Staudengärtner im Zentralverband Gartenbau berichtet. Viele dieserherbstblühenden Stauden stammen aus den Prärien Amerikas und blühenab Sommer bis weit in den Herbst hinein.

Einer dieser Vertreter ist der Rote Sonnenhut (Echinacea), der besonders gerne von Bienen, Hummeln und Schwebfliegen besucht wird. Den Farbvorlieben der Insekten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Es gibt die unempfindlichen und langblühenden Stauden in den Farben Rot,Rosa bis Cremeweiß. Wenn Verblühtes immer wieder abgeschnitten wird, blüht die Pflanze sehr lange nach. Die Samenstände sollten am besten über den Winter stehen gelassen werden, raten die Staudengärtner. Dassei nicht nur dekorativ, sondern diene auch als Unterschlupf für Insekten. Meisen bedienen sich ebenfalls gerne an den geschmackvollen Samenhüllen.

Wer zusätzlich wichtige Pollenspender wie den echten Salbei(Salvia), die Skabiose (Scabiosa) oder Thymian (Thymus) ansiedelnmöchte, sollte dabei nicht vergessen, dass eine einzelne Pflanze oftnicht ausreicht, um den Hunger von Wildbienen und Schmetterlingen zustillen. Eine Gruppe von drei bis fünf Pflanzen biete da schon einebessere Nahrungsgrundlage.

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