Start Altersgerechtes Wohnen Moderne 2-in-1 Luftentfeuchter und Luftreiniger verbessern Raumklima

Moderne 2-in-1 Luftentfeuchter und Luftreiniger verbessern Raumklima

Jeder Mensch verbringt gut zwei Drittel seiner Zeit im Leben im Inneren von Räumlichkeiten. Die eigene Wohnung, die Arbeitsstelle, Krankenhäuser, Hotelzimmer, Supermarkt, öffentliche Behörden und all die anderen Räume die uns im täglichen Leben begleiten.

Der Begriff Raumklima beschreibt alle wesentlichen Faktoren, die Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit in geschlossenen Räumlichkeiten nehmen. Temperatur und Luftfeuchtigkeit sind hierbei die wichtigsten. Aber für empfindsame Menschen und Allergiker sind auch Staub, Pollen und Bakterien oder andere Schadstoffe wesentlich. Auch Geruch und Beleuchtung werden zum Raumklima gezählt, denn sie beeinflussen unsere Stimmung und unser Wohlbefinden.

Vor 100 Jahren verbrachten die Menschen noch wesentlich mehr Zeit den Freien. Feldarbeit war in großen Teilen der Bevölkerung ein Teil des Tagesablaufes und auch besaßen nur die wenigsten ein Auto oder Motorrad. Die Industrialisierung und die moderne Gesellschaft fordern ihren Preis von unserer Gesundheit. Dafür sind wir auf der anderen Seite heutzutage aber technisch in der Lage, das Raumklima zu verbessern indem wir passende technische Geräte verwenden.

Klimageräte können die Luft entfeuchten, reinigen oder wahlweise kühlen sowie heizen. Moderne Partikelfilter und HEPA-Filter können Pilzsporen, Allergene oder Staub aus der Luft filtern.

Luftentfeuchter vergleichen

Die wesentlichen Unterschiede von strombetriebenen Luftentfeuchtern, die nach dem Kondens-Prinzip arbeiten, unterscheiden sich hinsichtlich verschiedener Punkte:

  • Dem umzuwälzenden Luftvolumen
  • Der Entfeuchtungsleistung, gemessen in Liter pro Tag
  • Dem Stromverbrauch (Leistungsaufnahme)
  • Dem Fassungsvolumen des Tanks für Kondenswasser, sowie
  • Der gerätetypischen Ausstattungsmerkmale, dazu gehören das Gebläse und ggfs. ein Hygrometer
  • Optional verfügen moderne Geräte auch über einen Luftreiniger, der mithilfe von Ionisatoren oder Partikelfiltern die Luft reinigt.

Die optimale Raumfeuchtigkeit

Experten geben an, dass die relative Luftfeuchtigkeit in Wohn-und Arbeitsräumen zwischen 40 und maximal 65 % betragen sollte. Besonders optimal gelten Werte zwischen 45 und 55 %.

Eine geringere Luftfeuchte (kleiner 40 %) belastet die Schleimhäute in Nase und Rachenraum und führt bei empfindlichen Menschen zum Austrocknen derselben. Trockene Schleimhäute wiederum erhöhen ein Infektionsrisiko, denn deren Feuchtigkeit ist ein natürlicher Schutz gegen Schadstoffe, Viren und Bakterien.

Risiko Schimmel

Bei zu hoher Feuchtigkeit (ab 65 %) können sich Schimmelpilze an sogenannten Wärmebrücken bilden. Wärmebrücken sind Stellen an denen kalte Luft und warme Luft in Räumen zusammentreffen. Das kann beispielsweise ein gekipptes Fenster sein oder einer schlecht isolierte Mauerstelle. Hier entsteht Feuchtigkeit aufgrund der physikalischen Bedingungen. Warme Luft enthält mehr Wasser als kalte Luft. Kühlt warme Luft ab, kann sie nicht mehr so viel Feuchtigkeit aufnehmen und gibt diese an die Umgebung ab. Es bildet sich Kondenswasser. Diese Stellen sind besonders gefährdet für den Befall von Schimmelsporen. Auch schlecht belüftete Duschen oder Badezimmer sind gefährdet. Schimmelpilze können die Gesundheit der Menschen erheblich gefährden, das gilt besonders für Kinder, deren Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist.

Wie Luftentfeuchter mit Luftreiniger arbeiten

Die meisten Luftentfeuchter arbeiten ebenfalls nach dem Kondensverfahren. Das bedeutet, sie saugen die Raumluft an, erwärmen diese und kühlen sie sehr schnell wieder ab. Dadurch kondensiert Wasser in den dafür vorgesehenen Tank des Geräts. Man nennt dies auch Wasserdampfkondensverahren. Dieses Kondensverfahren ist im Prinzip dasgleiche wie bei einem Wäschetrockner. Moderne Geräte verfügen über eine Automatik. Diese schaltet Geräte bei Überschreiten einer gewissen Luftfeuchtigkeit ein und deaktivieren diese bei unterschreiten eines bestimmten Grenzwertes wieder. Eine Abschalt-Automatik versetzt die Geräte zudem in ein Schlafmodus, wenn der Tank für das Kondenswasser voll ist. Manche Geräte verfügen auch über einen Abluftschlauch und sind damit nicht auf einen eigenen Tank für das Kondenswasser angewiesen.

Achten sie beim Kauf eines solches Gerätes am besten auch auf die integrierte Funktion der Luftreinigung.

Filtermethoden bei Luftreinigern

Filter können auch kleinste Partikel wie Staub, und Pollen aus der Luft filtern. Das ist besonders für Menschen mit empfindlichen Nasen und Schleimhäuten, sowie Allergie kann besonders hilfreich. Prinzipiell gibt es zwei Arten von Filtermethoden, Partikelfilter und Ionisatoren.

Filtern mit Ionisatoren

Ionisatoren werden häufig in modernen Luftentfeuchter verbaut. Ein Ionisator generiert negative Ionen (Anionen), welche die Staubpartikel binden. Hierbei entstehen Staubflocken, die sich anschliessend leicht entfernen lassen. Die erhöhte Menge Anionen in der Luft erinnert mit seiner Frische an den Geruch eines Ozeans. Diese Funktion wirkt also zweifach, sie reinigt die Luft und verbessert mit dem Frischegefühl das Raumklima.

Partikelfilter

Der Filter soll kleine, in der Luft enthaltene Partikel auffangen. Dies sind usw. Bei den Partikelfiltern werden vorrangig zwei Filtertypen verbaut: Die Kohle- und die HEPA-Filter.

  • Kohlefilter wirken am besten bei größeren Partikeln und können Gerüche hervorragend beseitigen.
  • HEPA-Filter hingegen ist ein der fortschrittlichsten Technologien in der Luftreinigung. HEPA-Filter binden selbst feinste Partikel und verfügen über einen Wirkungsgrad bis zu 99,97 % beim Auffangen von über 0,3 μm großen Mikropartikeln.

Um ideale Ergebnisse zu erzielen, kombiniert man die positiven Eigenschaften beider Filter in kombinierten Kohle- und HEPA-Filtern. Damit wird die Wirkung maximiert und die Luft wird mit hohen Wirkungsgrad von Staub, Pollen, Mikroorganismen, Gerüchen und Schadstoffen gereinigt.

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