Start Aktuelles Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei Gewerbeimmobilien

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz bei Gewerbeimmobilien

Bau GewerbeimmobilienDeutschland ist mit seiner Export-orientierten Wirtschaft und den höchsten Bevölkerungszahl in der Mitte Europas eine der besten Lagen in der Logistik. Gewerbeimmobilien im Bereich der Logistik, darunter auch Lager- und Produktionshallen, haben in den vergangenen zwei Jahren ein leichtes Wachstum erfahren – gemessen an der Entwicklung im Rest der EU eine der wenigen positiven Wirtschaftsentwicklungen.

Im Logistics Property Report 2013 berichtete der Immobiliendienstleister JLL bereits über das Wachstum im Logistikgewerbe in Deutschland.

Ganz oben auf der Prioritätenliste deutscher Bauunternehmen stehen Klimaschutz und Nachhaltigkeit, insbesondere bei der Entwicklung und Erschließung von Gewerbeimmobilien. In der Branche legt man verstärkt Wert auf grünes Erschließen und Bauen, nicht zuletzt aufgrund gestiegener Energiepreise und des wachsenden Umweltbewusstseins in der Bevölkerung.

Das birgt vor allem für Immobilien Developer ein großes Potential, denn die Entwicklung des grünen Bauens steht erst noch am Anfang des Möglichen. Bei Neubauten wird immer mehr auf nachhaltiges Bauen und ökonomische Effizienz geachtet. Schon jetzt finden sich einige „grüne“ Lagerhallen im Portfolio von JLL, verteilt im gesamten Bundesgebiet.Für einen Überblick über das Angebot, etwa in München, geht es hier zur Webseite.

Energieverbrauch verringern, Ökobilanz verbessern

Der vielleicht größte und wichtigste Faktor für nachhaltiges Bauen in der Industrie ist der Energieverbrauch und die damit verbundenen Herausforderungen. Durch energieeffizientes Bauen lassen sich die weiter steigenden Kosten für Strom reduzieren.

Das lohnt sich vor allem für Unternehmen, die einen hohen Energieverbrauch aufweisen, aber auch für alle anderen, denn die konstant steigenden Preise machen sich in der Unternehmensbilanz deutlich bemerkbar. Auch Ressourcenverknappung wie zum Beispiel die aktuelle Drohung des Russischen Präsidenten Putin, Europa mit weniger Erdgas beliefern zu wollen, lassen sich durch effektiven und reduzierten Energieverbrauch leichter abfedern.

In Deutschland werden in den kommenden Jahren die ökologischen Anforderungen an Privat- und Gewerbeimmobilien zum Schutz der Umwelt verschärft werden. Unternehmen werden ihre Ökobilanz verbessern müssen, nicht nur bezüglich des Warentransportes, sondern auch beginnend bei der Produktion bis hin zur Lagerung. Dafür müssen neuen Strategien entworfen werden. Die Nutzung grüner Lager- und Produktionshallen ist dabei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem umweltfreundlichen und nachhaltigen Unternehmen.

 

 

 

 

 

 

 

Beliebte Beiträge

Trinkwasser-Leitlinien sind verbindlich

Seit der im Jahr 2012 in Kraft getretenen Änderung der Trinkwasserverordnung gibt es verbindliche Regeln für die in den Leitungen verwendeten Materialien und Werkstoffe. Das...

Hausbesitzer sollten einen systematischen Frühjahrscheck vornehmen

Die Sonne bringt es an den Tag. Der lange und kalte Winter hat dem Haus arg zugesetzt. Darauf kann nicht nur eine grüne Algenschicht...

Liste erleichtert Suche nach dem günstigsten Heizungsableser

Die gemeinnützige Berliner Gesellschaft co2online informiert, dass deutsche Mieter 200 Millionen Euro jedes Jahr zu viel für den Service der Heizung Ablesefirmen zahlen. «Dass...

Nebenkostenabrechnung: Nicht alle Ausgaben für Reparaturen und Verwaltung auf Mieter umglegbar

Nicht alle Ausgaben für Reparaturen und Verwaltung dürfen als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden «Jede zweite Mietnebenkosten-Abrechnung ist falsch» - mit dieser Meldung sorgten...

Styling für den Balkon

Nicht jeder hat einen eigenen Garten. «Umso häufiger genutzt wird dann in den Sommermonaten der eigene Balkon oder die Dachterrasse», sagt Michael Pommer, Trainer...

Baurecht: Baufirma muss Baustelle vor Witterungsschäden schützen

Berlin (ddp.djn). Nur in wenigen Bauverträgen ist detailliert geregelt, wer für Schäden eintritt, die durch schlechtes Wetter oder einen harten Winter verursacht wurden. Wird im Vertrag auf die VOB/B verwiesen, ist grundsätzlich der Auftragnehmer für den Schutz der ihm überlassenen Materialien und der von ihm bereits erbrachten Bauleistungen verantwortlich. Auch Winterschäden sind in der VOB/B ausdrücklich geregelt. Der Auftragnehmer ist für diesen erweiterten Schutz dann zuständig, wenn der Auftraggeber dieses verlangt. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV) hin.

Hauseigentümer aufgepasst: Rechnungen müssen zwei Jahre lang aufbewahrt werden

Berlin (dapd). Private Hausbesitzer müssen Rechnungen, Kontoauszüge und Überweisungsbelege, die im Zusammenhang mit ihrem Haus und Grundstück stehen, zwei Jahre lang aufheben. Darauf macht der Verband Privater Bauherren (VPB) aufmerksam. Die Frist beginne jeweils zum Ende des Kalenderjahres, in dem die Rechnung gestellt wurde.Zum einen sollen diese Aufbewahrungspflichten der Schwarzarbeit vorbeugen. Aber di

Heizkosten: Vor Besuch der Ablesefirma sollten Mieter selbst Zählerstände notieren

Einmal im Jahr kündigt in der Regel die Ablesefirma für Heizung und Warmwasser ihren Besuch an. Spätestens dann sollten die Bewohner von Mietwohnungen aktiv...