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Sanierungsbedürftige Immobilien – Die Entscheidung: Neubau oder Altbau?

Einfamilienhaus, SanierungsbedürftigIm September verabschiedete die Bundesregierung das Energiekonzept 2050, welches Anreize für die energetische Sanierung von Bestandsimmobilien schaffen will. Wer heute eine ältere Immobilie kauft, sollte in seiner Kalkulation die Kosten für die Sanierung berücksichtigen. Dennoch lohnen sich renovierungsbedürftige Immobilien besonders für Käufer mit einem schmalen Budget.

Rund 50 Prozent der derzeit auf dem Karlsruher Immobilienmarkt angebotenen Einfamilen- und Reihenhäuser stammen aus den 60er und 70er Jahren,  schätzt Manfred Herbold,  Geschäftsführer von Hust & Herbold Immobilien. Grund hierfür sei der Generationenwechsel. „Wer vor 40 Jahren gebaut hat, möchte heute zu den Kindern ziehen oder sucht eine kleinere, den Bedürfnissen des Alters angepasste Wohnung.

Viele der zum Verkauf stehenden Häuser wurden seit Jahren nicht mehr renoviert. Umfassende Sanierungen stehen an. „Die Immobilien sind in der Regel energetisch komplett veraltet”,  erklärt der Makler.   Doch wer kaufen möchte, sollte sich vom Zustand einer Immobilie nicht davon abbringen lassen. Viele Förderprogramme unterstüzen junge Hausbesitzer bei der engergetischen Sanierung. „Wir weisen Interessenten auf die unterschiedlichen Programme hin,” so Manfred Herbold.

Das Team von Hust & Herbold ermittelt für Verkaufsinteressenten den Wert ihrer Immobilie. „Basierend auf den aktuellen Zahlen des Gutachterausschusses setzen wir zunächst unabhängig vom Zustand den Wert einer Immobilie fest. Dann gibt es Zu- oder Abschläge je nach Verfassung des Hauses, der Grundstücksgröße und weiteren Gebäuden auf dem Grundstück, z.B. Garagen.”  So können zwei Häuser in gleicher Lage, ein sanierte und eine nichtsanierte ältere Immobilie deutliche Preisunterschiede von mehreren 10 Tausenden Euro aufweisen.

Für wen lohnt sich der Kauf?

Renovierungsbedürftige Immobilien sind besonders für junge Familien attraktiv. „Wer sich nicht einen Neubau oder eine renovierte Immobilie leisten kann, ist mit einem günstigerem Haus aus den 60er Jahren gut beraten“, erläutert Manfred Herbold, „die Familie kann direkt einziehen und nach und nach die anstehenden Renovierungen vornehmen.” Viele Käufer gehen in einem ersten Schritt anstehende Sanierungen, wie den Austausch von Heizung und Fenster, an. In einem zweiten Schritt, wenn wieder genügend Geld vorhanden ist, planen sie die Wärmedämmung und Sanierung des Daches.

Verlierer sind nach Ansicht des Maklers alle, die jetzt nicht kaufen. „Das Preisniveau wird in Kalrsruhe weiter ansteigen. Schon heute gibt es einen großen Nachfrageüberhang als Immobilien auf dem Markt.” Allein im vergangenen Monat November kontaktierten den Makler 320 Kaufinteressenten. Auch mittelfristig rechnet Manfred Herbold nicht mit einer Abschwächung der Nachfrage aus dem Markt.

Das 15-köpfige Maklerteam und das Immobilienangebot von Hust & Herbold finden Sie unter www.hust-herbold.de
oder informieren Sie sich direkt beim persönlichen Gespräch in den Büros in Karlsruhe-Mitte und Kandel.

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