Start Aktuelles Stauden im Garten: Mit Form und Farbe im Staudenbeet Kontraste schaffen

Stauden im Garten: Mit Form und Farbe im Staudenbeet Kontraste schaffen

Düsseldorf/Wuppertal (dapd). Mit Kontrasten lässt sich ein Garten besonders wirkungsvoll gestalten. „Gelbe Blüten leuchten noch kräftiger, wenn wir sie mit violett blühenden Pflanzen kombinieren“, nennt Anja Maubach von der Gartenbau-Brancheninitiative „Das grüne Medienhaus“ ein Beispiel. Die Landespflegerin beschäftigt sich seit Jahren mit der Wirkung und dem Zusammenspiel unterschiedlicher Stauden.

Eine gute Größe für ein Staudenbeet liege bei zwei Mal zehn Metern. „Darin lassen sich tolle ‚Pflanzenbilder‘ gestalten“, erklärt Maubach. Dabei spielten Farb- und Form-Kontraste immer eine wichtige Rolle: „Strukturen sind für mich am wichtigsten“, sagt die Staudenliebhaberin. Dabei setzt man die unterschiedlichen Wuchsformen gezielt ein. So geben im Winter beispielsweise Gräser wie Chinaschilf oder die Blütenstände von Schafgarbe und Fetthenne einer Pflanzung Halt und Grundgerüst. Und wenn beispielsweise straff aufrecht wachsende Pflanzen auf rundes Blattwerk oder Kerzenblüten auf Tellerblüten treffen, lassen sich nach Angaben der Expertin durch die verschiedenen Formen ganzjährig besonders reizvolle Kontraste schaffen.

Garten: Diven und Chorpflanzen bringen Struktur ins Beet

„Da gibt es beispielsweise Diven, die ihren Soloauftritt brauchen, wie Rittersporn oder Zierlauch. Es wäre aber langweilig, würden wir lauter Diven nebeneinander pflanzen“, führt Maubach aus: Dadurch verringere sich ihre Wirkung. Deshalb brauche es einen vernünftigen Chor – also Pflanzen wie etwa Storchschnabel, Salbei oder Glockenblumen, die ihre Wirkung durch die Menge erzielen – und den Auftritt der Diven durch einen andersartigen Wuchs oder ihre Blütenfarbe unterstützten. „Kontrast braucht eben passende Partner, die sich in ihrer Wirkung steigern und so den gewünschten Effekt hervorbringen“, resümiert die Gartenplanerin.

Besonders wirkungsvoll sei etwa das Tautropfengras mit seiner duftigen Form, kombiniert mit den flachen Tellerblüten der Fetthenne. Oder auch Engelshaar, dessen überhängende filigrane Erscheinung durch den Kontrast mit den runden Blüten des Storchschnabel verstärkt werde. Mit den gelben Blütenpunkten des Sonnenhuts bilde das bogig ausladende Pfeifengras reizvolle Kontraste. Dabei seien für eine flächige Wirkung mindestens drei Pflanzen pro Chorgruppe empfehlenswert, besser sechs oder neun.

Aber auch Staudengruppen, die wie mit geschwungenem Pinselstrich gepflanzt würden und fließend ineinander übergehen, seien ein echter Hingucker im Beet. Insgesamt sei eine Mischung von je einem Drittel Gräser, Solisten und Chorpflanzen ideal.

dapd/T2013012300484/plu/K2200/esc

Beliebte Beiträge

Trinkwasser-Leitlinien sind verbindlich

Seit der im Jahr 2012 in Kraft getretenen Änderung der Trinkwasserverordnung gibt es verbindliche Regeln für die in den Leitungen verwendeten Materialien und Werkstoffe. Das...

Hausbesitzer sollten einen systematischen Frühjahrscheck vornehmen

Die Sonne bringt es an den Tag. Der lange und kalte Winter hat dem Haus arg zugesetzt. Darauf kann nicht nur eine grüne Algenschicht...

Liste erleichtert Suche nach dem günstigsten Heizungsableser

Die gemeinnützige Berliner Gesellschaft co2online informiert, dass deutsche Mieter 200 Millionen Euro jedes Jahr zu viel für den Service der Heizung Ablesefirmen zahlen. «Dass...

Nebenkostenabrechnung: Nicht alle Ausgaben für Reparaturen und Verwaltung auf Mieter umglegbar

Nicht alle Ausgaben für Reparaturen und Verwaltung dürfen als Betriebskosten auf die Mieter umgelegt werden «Jede zweite Mietnebenkosten-Abrechnung ist falsch» - mit dieser Meldung sorgten...

Styling für den Balkon

Nicht jeder hat einen eigenen Garten. «Umso häufiger genutzt wird dann in den Sommermonaten der eigene Balkon oder die Dachterrasse», sagt Michael Pommer, Trainer...

Baurecht: Baufirma muss Baustelle vor Witterungsschäden schützen

Berlin (ddp.djn). Nur in wenigen Bauverträgen ist detailliert geregelt, wer für Schäden eintritt, die durch schlechtes Wetter oder einen harten Winter verursacht wurden. Wird im Vertrag auf die VOB/B verwiesen, ist grundsätzlich der Auftragnehmer für den Schutz der ihm überlassenen Materialien und der von ihm bereits erbrachten Bauleistungen verantwortlich. Auch Winterschäden sind in der VOB/B ausdrücklich geregelt. Der Auftragnehmer ist für diesen erweiterten Schutz dann zuständig, wenn der Auftraggeber dieses verlangt. Darauf weist die Arbeitsgemeinschaft für Bau- und Immobilienrecht (ARGE Baurecht) im Deutschen Anwaltverein (DAV) hin.

Hauseigentümer aufgepasst: Rechnungen müssen zwei Jahre lang aufbewahrt werden

Berlin (dapd). Private Hausbesitzer müssen Rechnungen, Kontoauszüge und Überweisungsbelege, die im Zusammenhang mit ihrem Haus und Grundstück stehen, zwei Jahre lang aufheben. Darauf macht der Verband Privater Bauherren (VPB) aufmerksam. Die Frist beginne jeweils zum Ende des Kalenderjahres, in dem die Rechnung gestellt wurde.Zum einen sollen diese Aufbewahrungspflichten der Schwarzarbeit vorbeugen. Aber di

Heizkosten: Vor Besuch der Ablesefirma sollten Mieter selbst Zählerstände notieren

Einmal im Jahr kündigt in der Regel die Ablesefirma für Heizung und Warmwasser ihren Besuch an. Spätestens dann sollten die Bewohner von Mietwohnungen aktiv...