EU gibt abschließende Einschätzung zum Glücksspielstaatsvertrag ab

Brüssel/Berlin (dapd). Die Pläne der Bundesländer für einen neuen Glücksspielstaatsvertrag stoßen bei der EU-Kommission auf ein geteiltes Echo. Zwar lobte die Brüsseler Behörde in einer am Dienstag zugestellten Reaktion auf die angepassten Pläne einige Punkte. Allerdings wiederholt die EU auch, dass Beschränkungen nur der Sucht- und Kriminalitätsbekämpfung dienen dürften und ihre Wirksamkeit bewiesen werden müsste.

So wird in dem der dapd vorliegenden Schreiben zwar begrüßt, dass durch neue Klauseln im Vertrag etwa die Zahl der Anbieter-Lizenzen und die Begrenzung der Höchsteinsätze pro Spieler angepasst werden könnten. Allerdings könne auf Basis der eingereichten Daten nicht beurteilt werden, wie groß die Risiken wirklich sind oder ob die Regelung ein wirtschaftlich tragfähiges System etwa für Sportwetten schaffe.

dapd.djn/T2012032000336/rad/wsd