Umfrage des Verbands Wohneigentum: Wie fit sind Deutschlands Häuser?

umfrage verband wohneigetumBonn, 2. April 2014 – Wie ist es um den Wohnkomfort in Deutschland bestellt? Das möchte der Verband Wohneigentum e. V. in Zusammenarbeit mit dem Bauherren-Schutzbund e. V. und dem Institut für Bauforschung e. V. in einer Online-Umfrage herausfinden. Bis zum 30. April können Wohneigentümer in Deutschland teilnehmen.

Ist das Bad geräumig oder wird es morgens doch ziemlich eng? Lässt sich der Weg ins Haus leicht überwinden oder erschweren viele Stufen den Eingang? Kurz: Wohnen Deutschlands Eigenheimbesitzer komfortabel? Das möchten der Verband Wohneigentum e. V. sowie sein Kooperationspartner Bauherren-Schutzbund e. V. und die Wissenschaftler des Instituts für Bauforschung e. V. wissen. Dafür entwickelten sie einen Fragebogen, mit dem sie die Einstellung deutscher Wohneigentümer in puncto Wohnkomfort hinterfragen. Wie zufrieden sind Haus- und Wohnungseigentümer mit der Bewegungsfreiheit, Geräumigkeit, Beleuchtung und Sicherheit ihres Eigenheims? Ist es auch dann noch gut bewohnbar, wenn die Eigentümer körperlich nicht mehr so fit sind? Sind Umbauten geplant oder wurden sie sogar schon durchgeführt?

Teilnahme an der Umfrage

Bis zum 30. April können Wohneigentümer online auf der Website des Verbandsmagazins „Familienheim und Garten“ teilnehmen:  https://www.mmcm.de/umfragen/fug-umfrage-2014-04.php. Unter den Teilnehmern werden attraktive Preise verlost.

Hintergrund

Bereits 2009 befragte der Verband Wohneigentum seine Mitglieder zu diesem Thema. Die Ergebnisse stießen in Politik, Wirtschaft und bei Verbraucherschützern auf großes Interesse. Denn ein hoher Wohnkomfort gilt als kluge Vorsorge für das Alter – da sind sich alle Beteiligten einig. Geht es aber um die Finanzierung, tut sich die Politik schwer, angemessene Fördermittel bereitzustellen. Kein Wunder also, dass sich so wenige Menschen frühzeitig mit den Themen Wohnkomfort und altersgerechtes Wohnen auseinandersetzen.

Aber liegt es wirklich nur am Geld oder spielen auch andere Beweggründe eine Rolle? Oder ist die Lage vielleicht gar nicht so schlecht und mehr Menschen als allgemein vermutet, gehen stückweise die Verbesserung des Wohnkomforts in ihrem Haus, ihrer Wohnung an? Das soll die neue Umfrage herausfinden.