Energetische Sanierung: Feuchtigkeitsschäden und Schimmelschäden bei der energetischen Sanierung vermeiden

Saarbrücken (dapd). Bei der energetischen Sanierung von Häusern können fehlerhaft ausgeführte Arbeiten später Feuchtigkeits- und Schimmelschäden verursachen. Wichtig ist daher die Koordinierung und Überwachung der Arbeiten durch einen Bauexperten. Darauf macht die Ingenieurkammer des Saarlandes aufmerksam.

Allein an der Sanierung der Außenhaut eines Gebäudes sind mindestens sieben Gewerke beteiligt: Maurerarbeiten, Gerüstarbeiten, Stuckateurarbeiten, Fenster, Natursteinarbeiten, Dachdeckungsarbeiten und Trockenbauarbeiten. Den Ingenieuren zufolge treten erfahrungsgemäß an den Übergängen der einzelnen Arbeitsfelder die meisten Probleme auf. Zum Teil sei unklar, wer für die Einpassung der Fensterbänke an das Wärmedämmverbundsystem oder die Lage der Fenster bei der Altbausanierung verantwortlich ist.

Ein anderes Problem liege im Bereich des Dachanschlusses an die Außenwände. Gerade die Verbindung der Luftdichtheitsschicht im Dach zum Wandaufbau umfasse eine Vielzahl bautechnischer Details, die genau zu lösen seien.

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