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Fakten & Zahlen: Wohnimmobilienmarkt entwickelt sich unterschiedlich

Wohnimmobilienmarkt entwickelt sich unterschiedlich

Berlin (ddp.djn). Der Markt für Wohneigentum in Deutschland entwickelt sich unterschiedlich. Wie der Immobilienverband IVD mitteilte, steigen in Großstädten ab 300 000 Einwohnern die Preise für Einfamilienhäuser an. In kleineren Städten seien sie dagegen stabil bis leicht rückläufig. Ein anderes Bild ergebe sich bei Eigentumswohnungen, die sich im Bestand als weniger preisstabil erwiesen hätten. Neubau-Eigentumswohnungen seien dagegen bundesweit im Preis gestiegen. Für seinen Wohnpreisspiegel 2009/2010 untersuchte der IVD die Kaufpreisentwicklung in rund 390 deutschen Städten.

Ein freistehendes Eigenheim in mittlerer Lage und mittlerer Ausstattungsqualität mit rund 125 Quadratmeter Wohnfläche und einem ortsüblich großem Grundstück kostete laut IVD 2009 durchschnittlich rund 192 500 Euro und damit ein Prozent weniger ein Jahr zuvor. Die höchsten Preise seien in München mit 530 000 Euro (plus 3 Prozent) erzielt worden, gefolgt von Stuttgart mit 450 000 Euro (unverändert), Frankfurt mit 380 000 Euro (unverändert) und Düsseldorf mit 350 000 Euro (unverändert).

Die Preise für neugebaute Eigentumswohnungen in den Großstädten sind laut IVD in den vergangenen zwei Jahren jährlich um bis zu 2,5 Prozent angestiegen. «Im Neubausegment wird insbesondere die Nachfrage nach hochwertigen Eigentumswohnungen in guten Lagen der Großstädte bedient», sagt IVD-Sprecher Jürgen Michael Schick. Dies sei der Grund für diese Preisentwicklung.

Dagegen kostete den Angaben zufolge eine etwa 70 Quadratmeter große Bestands-Eigentumswohnung mit drei Zimmern in normaler Lage und normaler Ausstattungsqualität (mittlerer Wohnwert) rund 940 Euro pro Quadratmeter und damit knapp 1,9 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Der Quadratmeterpreis einer solchen Wohnung in einer Großstadt mit mehr als 300 000 Einwohnern habe dagegen um 30 Prozent höher gelegen, also bei 1236 Euro pro Quadratmeter.

(ddp)

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