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Das moderne Esszimmer

Wie das Wohnen im Allgemeinen; so unterliegt auch die Bedeutung und Nutzung des Esszimmers einem stetigen generationsübergreifenden Wandel. War es noch vor einigen Jahrzehnten ein Ort der reinen Nahrungsaufnahme, so hat es sich zum Zentrum des gemeinsamen Lebens gewandelt. Daher haben sich auch die Formen verändert. War das Esszimmer früher vom Wohnen abgegrenzt, so geht heute der Trend zur offenen Küche mit einem angeschlossenem Essbereich. Dadurch kommt dieser Zimmerkombination eine viel zentralere Bedeutung zu. Aus diesem Grund mag auch die Einrichtung entsprechend ausgewählt werden.

Echtholzmöbel in Naturoptik

Neben dem Wandel vom reinen Esszimmer zu einem offenen Wohnbereich haben sich auch die verwendeten Materialien gewandelt. Vor nicht all zu langer Zeit waren Echtholzmöbel in Naturoptik verhältnismäßig teuer und daher eher bei den Großeltern anzutreffen. Mittlerweile erfreuen sich diese Naturmöbel aber zunehmender Beliebtheit. Durch die Kombination mit Industriematerialien und neuen Formen mit klaren Kanten wirken sie modern.

Und so erleben Möbel aus Eiche und Buche eine neue Renaissance. Zudem sind durch moderne, computergesteuerte Fertigungsmethoden in der Produktion die Preise gefallen und Vollholzmöbel damit auch schon für den kleinen Geldbeutel erschwinglich. Hierbei  sollte man sich jedoch genau informieren, schließlich benötigen Echtholzmöbel eine besondere Pflege. So sind geölte, naturbelassene Oberflächen zwar  äußerst dekorativ, aber auch sehr empfindlich. Die Vielfalt im Angebot verschiedener Stilrichtungen des Esszimmers  ist groß und somit findet sich für jeden Geschmack etwas Passendes.

Auch ein Sideboard kann neben dem Stauraum einen hübschen Blickfang darstellen. Zudem gewinnt man dadurch eine zusätzliche Ablagefläche abseits des Tisches. Aber man sollte es bei der Möblierung nicht übertreiben. Schnell kann es passieren, dass das Esszimmer überfrachtet und unruhig aussieht. Daher sollte man sich schon im Vorfeld Gedanken über die Größe des Esstischs, die Anzahl der Stühle und weiteren Einrichtungsgegenstände machen. Ein wichtiger Anhaltspunkt ist die Anzahl der benötigten Sitzplätze. Hierbei sollte man als Messlatte den Alltag wählen und nicht Feiern oder Familientreffen.

Bequemlichkeit der Sitzgelegenheiten

kueche sitzgelegenheitAn erster Stelle steht allerdings nach wie vor die Bequemlichkeit der Sitzgelegenheiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Sitzbank oder Stühle handelt. Schließlich steht der Nutzen hierbei im Mittelpunkt. Was hat man von sehr chicen Sitzgelegenheiten, wenn man alleine vom Anblick Rückenschmerzen bekommt?

Daneben ist ein weiterer Trend das Upcycling. Hierbei wird aus vermeintlichem Müll wieder Neues geschaffen. Bis vor einigen Jahren war diese Technik nur unter Hobbybastlern und Künstlern verbreitet, doch in der Zwischenzeit ist daraus ein neuer eigener Trend entstanden.

So gibt es beispielsweise sehr dekorative Tische aus upgecycelten Weinfässern oder Sideboards aus aufbereiteten Euro-Paletten. Besonders Weinkisten und die bereits erwähnten Euro-Paletten werden gerne und auf verschiedenste Weise verarbeitet.

Kleine Theke für Snacks

Besonders bei einem modern offen gestalteten Wohn-Essbereich kann eine Theke einen besonderen Blickfang darstellen. Einerseits trennt er die Küche vom Essbereich ab, andererseits bleibt aber immer noch eine offene Verbindung. Zudem lädt dieser Bereich auch zu kurzen Snacks ein und bei einem größeren Essen hält man immer noch die Verbindung zu seinen Gästen.

Wie man sieht, gibt es die unterschiedlichsten Möglichkeiten sein Esszimmer oder seinen Wohn-Essbereich zu gestalten. Der Markt für Möbel ist mittlerweile so groß, dass kein Wunsch offen bleibt und man auch bei ausgefallenen Esszimmermöbeln nicht direkt auf den Schreiner angewiesen ist.