Garten: Flechtzäune als stilvollen Sichtschutz nutzen

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Flechtzaun für den Garten, Haselnuss und Weide sind sehr beliebt bei den Batur-Gartenzaun.

Ein Flechtwerke aus Trieben, Ausläufern und Zweigen von Gehölzen eignet sich hervorragend als natürlicher Gartenzaun. Am bekanntesten sind Weidenruten, vor allem Korb-Weide (Salix viminalis) und Purpurweide (Salix purpurea). Doch auch die Ruten von Haselnuss, Hartriegel, Duftjasmin, Felsenbirne und Flieder könnten für selbst gebaute Zäune verwendet werden. Wer verschiedene Arten mischt, bekommt ein lebhaftes Muster in verschiedenen Tönungen. Statt Wege oder Beete zu säumen, können die Zaun Flechtwerke auch den Komposthaufen oder die Spielkiste umrahmen.

Wichtig ist, dass die Triebe beim Biegen nicht brechen. Am einfachsten lassen sich die dünnen einjährigen Zweige für einfache Zäune verarbeiten. Zwei- und dreijährige Ruten halten zwar länger und grenzen stärker ab, sie erfordern aber auch mehr Kraft beim Flechten. Weidenruten sollten vor dem Flechten mehrere Tage lang in Wasser einweichen.

Der Weidenrutenschnitt ist von Ende Oktober bis Anfang Mai möglich. Die Ruten für die Pfosten des Gartenzauns werden im Abstand von 10 bis 40 Zentimetern – je nach Höhe der Einfassung – bis zu etwa einem Drittel der Pfostenlänge in den Boden geklopft und festgestampft. Um die Ruten einzuflechten, werden diese jeweils in entgegengesetzter Richtung und abwechselnd vor und hinter einem Pfosten durchgeführt. Dünne Ruten lassen sich auch zu mehreren gebündelt in dieser Technik flechten. Am Schluss werden alle aus dem Geflecht stehenden Teile abgeschnitten – und fertig ist der selbst gemachte Natur-Gartenzaun.

kl/dapd/thi/esc